Landman: Demi Moore und Ali Larter sichern sich satte Gehaltserhöhungen

Vor Staffel 3 von Landman haben sich Demi Moore, Ali Larter und der restliche Cast kräftige Gehaltserhöhungen gesichert. Alle Details zu den neuen Gagen bei Paramount+.

· 2 Min. Lesezeit

Wer in einer der erfolgreichsten Paramount+-Serien mitspielt, darf sich offenbar auf ein dickeres Gehalt freuen. Der Cast von „Landman“ hat sich vor Staffel 3 kräftige Erhöhungen erstritten, wie Deadline unter Berufung auf Branchenquellen berichtet. Praktisch das gesamte Originalensemble der Taylor-Sheridan-Serie hat seine Verträge neu verhandelt, nur Hauptdarsteller Billy Bob Thornton bleibt außen vor, weil sein Dreijahresvertrag ohnehin feste jährliche Steigerungen vorsieht.

Demi Moore zieht mit Thornton gleich

Demi Moore, die als Cami die Frau des Ölmagnaten Monty Miller spielt, hatte wie Thornton einen kürzeren Vertrag über zwei Jahre. Ihr neuer Deal bringt sie nun auf Augenhöhe mit ihrem Co-Star. Für die kommende Staffel sollen beide jeweils zwischen 740.000 und 770.000 US-Dollar pro Episode kassieren. Der Rest des Originalcasts hat dagegen keine komplett neuen Verträge bekommen, sondern seine bestehenden langfristigen Vereinbarungen nachverhandelt.

Ali Larter verdoppelt ihre Gage

Am längsten zog sich die Einigung mit Ali Larter hin, die im Cast Tommy Norris' Frau Angela spielt. Während die übrigen Verhandlungen größtenteils bis April abgeschlossen waren, kam ihr Deal erst kürzlich zustande. Die Geduld hat sich ausgezahlt, die ehemalige „Heroes“-Darstellerin, die einst sogar für ihre Landman-Rolle vorsprechen musste, hat ihre bisherige Gage mehr als verdoppelt und kommt künftig auf über 350.000 US-Dollar pro Episode.

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Die übrige Besetzung legt deutlich zu

Auch die Darsteller, die vor „Landman“ noch keine großen Namen waren, profitieren kräftig. Allen voran die Durchbruchsschauspieler Jacob Lofland und Michelle Randolph, die als Cooper und Ainsley Norris auf 130.000 bis 180.000 US-Dollar pro Episode steigen sollen. Paulina Chávez, Kayla Wallace, Mark Collie und James Jordan landen Berichten zufolge etwas darunter, dürfen sich aber ebenfalls über satte prozentuale Zuwächse von einer eher bescheidenen Basis aus freuen. Weder die Produktionsfirmen 101 Studios und Paramount TV Studios noch die Vertreter der Schauspieler wollten die Zahlen kommentieren.

Warum solche Nachverhandlungen so selten geworden sind

Gehaltsverhandlungen mitten in einer laufenden Serie waren früher gängige Praxis, inzwischen sind sie eine Seltenheit. Die Streaming-Branche spart, und solche Nachbesserungen bleiben meist den größten Hits vorbehalten, oft erst nach Staffel 3 oder 4. „Landman“ gehört eindeutig in diese Kategorie. Der Start der zweiten Staffel brachte es innerhalb von 48 Stunden auf 9,2 Millionen Streaming-Abrufe, das bislang stärkste Seriendebüt auf Paramount+. Das Staffelfinale legte sogar noch einen drauf und kam binnen zwei Tagen auf 14,8 Millionen Abrufe, das erfolgreichste Serienfinale in der Geschichte der Plattform.

Mit Sam Elliott und Andy Garcia stießen in der vergangenen Staffel zudem zwei prominente Namen zum Hauptcast, die bei künftigen Gehaltsrunden ebenfalls eine Rolle spielen dürften.