Dutton Ranch: Neuer Showrunner an Bord, Taylor Sheridan mischt bei Staffel 2 mit

Chad Feehan gibt die Showrunner-Rolle bei „Dutton Ranch“ ab, Benjamin Cavell übernimmt. Cole Hauser und Kelly Reilly über die Nachfolgersuche und Taylor Sheridans Rückkehr in Staffel 2.

· 3 Min. Lesezeit
Inhaltsverzeichnis
  1. Wechsel an der Spitze
  2. Hausers Vertrauensbeweis
  3. Reillys Perspektive auf Staffel 1
  4. Sheridan kehrt zurück
  5. Wann startet Staffel 2?

Wechsel an der Spitze

Bei „Dutton Ranch“ wechselt ausgerechnet vor der zweiten Staffel der Showrunner. Chad Feehan hat den Posten im Juni abgegeben, Nachfolger ist Benjamin Cavell. Für den Yellowstone-Ableger ist das kein kleiner Umbruch, schließlich hatte Feehan die erste Staffel von Anfang bis Ende geleitet.

Hauptdarsteller Cole Hauser und Kelly Reilly erzählen jetzt erstmals, wie eng sie in die Suche nach dem Nachfolger eingebunden waren. Beide spielen seit „Yellowstone“ das Ehepaar Rip Wheeler und Beth Dutton und haben bei so einer Entscheidung entsprechend ein Wort mitzureden.

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Hausers Vertrauensbeweis

Cole Hauser kennt Cavell nicht erst seit gestern. Ein enger Freund von ihm hatte sechs, sieben Staffeln lang mit Cavell an „SEAL Team“ gearbeitet, das reichte Hauser offenbar als Referenz.

„Ich habe einen guten Freund, der mit ihm sechs, sieben Staffeln lang an SEAL Team gearbeitet hat. Er ist jemand, dem ich mein Leben anvertrauen würde“, erklärte Hauser. „Wir waren zusammen in der Grundausbildung, haben viel Zeit gemeinsam im Dschungel in Louisiana verbracht.“

Den Ausschlag gab dann trotzdem das persönliche Treffen. Hauser beschrieb, wie Cavells Denkweise und seine Art im Gespräch überzeugten. Er freue sich auf diese neue Version der Serie, gemeinsam mit Cavells Team und Produzent David Glasser.

Ganz so weit ist es aber noch nicht, wie Hauser einschränkte. „Das ist alles noch sehr früh im Prozess.“

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Reillys Perspektive auf Staffel 1

Kelly Reilly blickte derweil auf die erste Staffel zurück, die sie ohne die aktive Mitarbeit von Taylor Sheridan drehte. Der Serienschöpfer hatte sich nach dem Ende von „Yellowstone“ zunächst zurückgezogen, und Reilly gestand, wie unsicher sie sich dabei fühlte.

„Ich war mir sehr unsicher, was das ohne seine Worte werden würde. Ich wusste nicht, ob es funktionieren würde, ob sie funktionieren würde. Es war, als müsste ein Teil der Figur sterben, damit ich sie neu beginnen kann“, sagte Reilly.

Sie beschrieb die erste Staffel als gemeinsame Suche im Team. „Alles kommt irgendwann zu einem Ende, und seine Zeit als kreativer Kopf dieser Figuren war vorbei. Also gab es einen Moment, in dem wir herausfinden mussten, wie wir das ohne ihn schaffen.“ Sheridan selbst sei stolz darauf, wie die Besetzung das gemeistert habe.

Sheridan kehrt zurück

Für Staffel 2 ändert sich das nun wieder. Reilly berichtete, sie stehe inzwischen im Austausch mit Sheridan darüber, wie es weitergehen könnte, und er wolle sich einbringen. „Das fühlt sich an, als hätten wir uns diese zweite Staffel mit all der Arbeit davor verdient, und darauf bin ich am meisten stolz“, so Reilly.

Konstant bleibt dabei Christina Voros, ausführende Produzentin, Regisseurin und nach Reillys Worten „Leuchtturm“ der Produktion seit der ersten Staffel von Yellowstone. Voros werde eng mit Cavell zusammenarbeiten, so Reilly.

Die Schauspielerin freut sich auf das neue Team und will, dass Staffel 2 „besser, großartig“ wird. Auch Sheridan werde sich wohl mit Story-Ideen einbringen, ergänzte sie.

Wann startet Staffel 2?

Ein genaues Startdatum für Staffel 2 gibt es noch nicht. Klar ist bislang nur der grobe Zeitraum, „Dutton Ranch“ kehrt erst 2027 zu Paramount+ zurück. Bis dahin ist Zeit, den Wechsel zu verdauen.

Berichten von Puck News zufolge soll es zwischen Feehan und den beiden Stars durchaus Reibung gegeben haben, bevor er ging. Feehan selbst reagierte gelassen auf seinen Abgang.

Showrunner wechseln ständig, dieses Geschäft lebt von Anpassung. Wir machen das schon lange. Dinge ändern sich. Menschen ziehen weiter.

Chad Feehan

Voros würdigte Feehans Arbeit im Nachhinein, ohne sich zu den Hintergründen seines Abgangs zu äußern. Sie lobte, wie er eine Welt voller Widersacher für Rip und Beth aufgebaut habe, und dankte ihm und seinem Team dafür, den Figuren ein Fundament gegeben zu haben.

Reilly selbst blickt trotz allem Trubel zufrieden zurück. „Es war eine wirklich schwierige, aber wirklich befriedigende Serie“, sagte sie über die erste Staffel, und fügte an, dass das für alles gelte, was wirklich etwas wert sei.