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Ab morgen in Japan: Neue Anime-Serie zu „Ghost in the Shell“ startet bei Prime Video in Deutschland

Die neue „Ghost in the Shell“-Anime-Serie startet ab morgen in Japan. Prime Video hält die Streaming-Rechte für fast die ganze Welt, ein Termin fehlt noch. Alle Infos zu Studio, Handlung und Trailer.

· 2 Min. Lesezeit

Der Manga „Ghost in the Shell“ zählt zu den einflussreichsten Cyberpunk-Werken Japans, jetzt bekommt er seine nächste Anime-Adaption. „The Ghost in the Shell“ startet ab morgen im japanischen Fernsehen, Prime Video sicherte sich für nahezu die gesamte übrige Welt die Streaming-Rechte. Umgesetzt hat die Serie das Tokioter Studio Science Saru, bekannt für „Star Wars: Visions“ und „Scott Pilgrim Takes Off“.

Wann startet die neue Serie?

In Japan feiert „The Ghost in the Shell“ ab morgen, Dienstag, 7. Juli, beim Sender Fuji TV ihre Premiere. Für den Rest der Welt sieht es anders aus.

Prime Video hält die Rechte für praktisch alle Märkte außer Japan, Russland, China und Vietnam, ein Streaming-Termin steht aber noch nicht fest. Der Grund dürfte simpel sein, die Synchronfassungen sind offenbar noch nicht fertig. Bis „Ghost in the Shell“ auch hierzulande läuft, dürften also noch einige Monate vergehen. Aber im merhin gibt es schon Amazon die Ankündigung.

Worum geht es?

Amazon hat bislang keine ausführliche Inhaltsangabe veröffentlicht, die Serie folgt aber offenkundig eng der Manga-Vorlage von Shirow Masamune. Darin verschwimmen im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert die Grenzen zwischen Mensch und Maschine, Menschen rüsten sich mit mechanischen Implantaten auf, Maschinen bekommen menschliches Gewebe.

Mittendrin agiert die Cyborg-Agentin Major Kusanagi Motoko, die sogenannte „Ghost-Hacker“ jagt, Kriminelle, die das Bewusstsein anderer manipulieren und zu willenlosen Marionetten machen. Als Kusanagi einem Meisterhacker mit dem Codenamen „Puppenspieler“ auf die Spur kommt, führt sie das in eine Geschichte über die Natur von Bewusstsein und Seele.

Der Manga spielt ursprünglich im Jahr 2029, ob die neue Serie an diesem Datum festhält, ist noch offen.

Wer steckt hinter der Serie?

Regie führt Moko-chan, bekannt durch „Scott Pilgrim Takes Off“ und die Serie „Dandadan“, das Drehbuch stammt von Toh EnJoe, der bereits an „Godzilla Singular Point“ mitschrieb.

Die Vorgeschichte des Stoffs ist lang, seit der Manga 1989 erschien, gab es bereits vier Anime-Kinofilme, darunter das Kult-Werk „Ghost in the Shell“ von Regisseur Mamoru Oshii aus dem Jahr 1995, dazu zwei TV-Serien, einen Fernsehfilm und diverse Videospiele.

2017 folgte zudem ein US-Realfilm mit Scarlett Johansson in der Hauptrolle, der bei Kritik und Publikum eher durchfiel. Ob Science Saru die Vorlage überzeugender adaptiert, wird sich zeigen.

Gibt es einen Trailer?

Ja, und der orientiert sich beim Animationsstil auffällig eng an Shirows Original.

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Für Fans des Cyberpunk-Klassikers ist das jedenfalls ein gutes Zeichen. Ob Science Saru dem Original gerechter wird als der glücklose Realfilm von 2017, lässt sich erst beurteilen, wenn die ersten Folgen tatsächlich laufen, und bis die bei uns ankommen, brauchen wir wohl noch etwas Geduld.

Bis dahin baut Prime Video sein Anime-Angebot ohnehin munter weiter aus, zuletzt etwa mit neuen Anime-Zugängen im Katalog.