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„Tempest“: Piraten-Fantasy-Roman wird verfilmt, bevor er überhaupt erschienen ist

Victoria Aveyards neuer Piraten-Fantasy-Roman „Tempest“ wird schon verfilmt, bevor er erscheint. Wir zeigen, was über die geplante Serie bereits bekannt ist.

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Normalerweise dauert es Jahre, bis aus einem Bestseller eine Serie wird. Bei „Tempest“ geht es andersherum. Wie „Deadline“ berichtet, hat sich die Produktionsfirma Chernin Entertainment bereits die TV-Rechte an Victoria Aveyards neuem Piraten-Fantasy-Roman gesichert, obwohl das Buch noch gar nicht im Handel steht.

Aveyard ist als Autorin der Jugendfantasy-Reihe „Red Queen“ bekannt. Mit „Tempest“ wagt sie sich nun erstmals an einen Roman für erwachsene Leser.

Auf Englisch erscheint „Tempest“ am Dienstag, den 8. September 2026.

Die deutsche Übersetzung unter dem Titel „Tempest - Im Auge des Sturms“ folgt laut Filmstarts am Mittwoch, den 16. September 2026, und lässt sich bei Händlern bereits vorbestellen.

Der Roman ist der erste Teil einer als „The Lyrian Sea“ angekündigten Dilogie. Der zweite Band soll im Sommer 2027 erscheinen.

Darum geht es in Tempest

Im Zentrum der Geschichte steht Cat Rose, einst als verarmte Adlige Catrine Rose an einen ungeliebten Lord im Meridian-Imperium gekettet. Inzwischen führt sie als Widow Rose eine Piratenkneipe in der Lyrian-See und bestimmt selbst über ihr Schicksal.

Doch das Imperium will die abtrünnigen Kolonien zurückerobern und jagt dabei vor allem einen Mann, der jeder Schlinge entgeht, den gefürchteten Piratenkapitän Valerian Kane. Er ist zugleich der einzige Mann, den Cat je geliebt hat.

Das Imperium stellt sie nun vor eine Wahl, Valerian auszuliefern oder selbst am Galgen zu enden.

Damit reiht sich „Tempest“ in eine ganze Welle neuer Piraten-Stoffe ein. Nachdem „Fluch der Karibik“ das Genre 2003 aus der Versenkung holte, folgten Serien wie „Black Sails“, „Crossbones“ und „Our Flag Means Death“.

„Tempest“ bringt nun einen deutlich romantischeren Ton mit, der laut Filmstarts sogar die berühmte Liebesgeschichte von Elizabeth Swann und Will Turner in den Schatten stellen könnte. Ob das gelingt, muss die Adaption erst noch beweisen.

Wie weit ist die Serie wirklich?

Für die Adaption zeichnen Peter Chernin und Tracey Cook als ausführende Produzenten verantwortlich, gemeinsam mit Aveyard selbst. Rachel Moore übernimmt die Projektleitung fürs Studio.

Chernin Entertainment steht unter anderem hinter „Man on Fire“ bei Netflix sowie „Chief of War“, „Truth Be Told“ und „See“ bei Apple TV.

Dazu kommen mit „Age of Innocence“, „The Body“ und „Kennedy“ gleich drei weitere Netflix-Serien in der Pipeline.

Ein Sender oder Streamingdienst für „Tempest“ steht noch nicht fest, ebenso wenig Regie, Showrunner oder Cast. Wer bei solchen Frühankündigungen skeptisch bleibt, liegt damit nicht zwangsläufig falsch.

Aveyards andere Adaption zeigt, wie lange sowas dauern kann.

Die Rechte an „Red Queen“ liegen bereits seit 2021 bei Peacock, wo Elizabeth Banks produzieren und mitspielen soll, gemeinsam mit Warner Bros. Television. Passiert ist seitdem wenig.

Bis wir also tatsächlich Bilder von Cat Rose und Valerian Kane sehen, dürfte noch etwas Wasser die Lyrian-See hinunterfließen.