Teuerste Netflix-Serie aus Indien läuft seit einer Woche: „Operation Safed Sagar“ zeigt den Kargil-Krieg
„Operation Safed Sagar“ läuft seit dieser Woche bei Netflix. Die teuerste indische Eigenproduktion des Streamingdienstes erzählt vom Kargil-Krieg 1999.
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Im Zentrum steht die junge Golden-Arrows-Staffel der indischen Luftwaffe, angeführt von Wing Commander B.S. Dhanoa (Jimmy Shergill) und seinem Stellvertreter Squadron Leader Ajay Ahuja (Siddharth). Als der Kargil-Krieg im Sommer 1999 eskaliert und pakistanische Truppen strategische Stellungen im Hochgebirge besetzen, muss die junge Staffel eine der gefährlichsten Missionen der indischen Luftfahrtgeschichte fliegen.
Die Serie erzählt zudem von den Angehörigen der Piloten, darunter Ahujas Frau Alka (Amrita Bagchi) und Dhanoas Frau Kamalpreet (Dia Mirza), die dem Einsatz von zu Hause aus zusehen.
Wer spielt mit?
Neben Siddharth und Jimmy Shergill gehören Abhay Verma, Dia Mirza, Prajakta Koli und Adil Hussain zur Hauptbesetzung. Regie führte Oni Sen, das Drehbuch schrieben Sandeep Jain, Nikhil Ravi und Barun Kashyap nach einer Vorlage von Abhijeet Singh Parmar und Kushal Srivastava.
Matchbox Shots und Feel Good Films produzierten die Serie und drehten unter anderem auf aktiven Luftwaffenbasen sowie in den Bergen von Himachal Pradesh, mit Unterstützung echter Kampfjets und Militärinfrastruktur.
Lohnt sich die Serie?
Mit einem Budget von rund 215 Crore Rupien, umgerechnet etwa 24 Millionen US-Dollar, ist „Operation Safed Sagar“ laut Netflix die teuerste indische Eigenproduktion des Streamingdienstes. Die Kritiken fielen überwiegend wohlwollend aus.
Radhika Sharma von NDTV vergab vier von fünf Sternen und nannte „das Tempo perfekt“, mehrere internationale Kritiker bemängelten dagegen die Computereffekte bei den Luftkampfszenen als uneinheitlich. Wer historische Kriegsdramen mit persönlichem Fokus auf die Familien der Soldaten mag, findet in den sechs Folgen einen soliden Einstieg.