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Neue Netflix-Spionage-Serie: Millie Bobby Brown und David Harbour spielen wieder Vater und Tochter

Millie Bobby Brown und David Harbour spielen in einem neuen Netflix-Spionage-Drama wieder Vater und Tochter. A24 produziert, Jack Thorne schreibt.

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Als „Stranger Things“ am 31. Dezember 2025 mit dem Serienfinale endete, war klar, dass die Hauptdarsteller von dem Streamer so schnell nicht verschwinden würden. Millie Bobby Brown und David Harbour, die sich in der Mysteryserie zehn Jahre lang als übernatürliches Vater-Tochter-Gespann gegenseitig das Leben retteten, melden sich nun tatsächlich wieder als Vater und Tochter zurück, diesmal ohne Demogorgons.

Netflix bestellte ein neues Spionage-Drama direkt zur Serie. A24 produziert, das Drehbuch schreibt Jack Thorne, der mit „Adolescence“ eine der meistgesehenen englischsprachigen Netflix-Serien aller Zeiten ablieferte. Die Produktion basiert lose auf dem Debütroman „A Spy In the Blood“ von Paul Warner. Einen offiziellen Serientitel gibt es noch nicht.

Worum geht es?

Matt Wolfe ist ein in Ungnade gefallener FBI-Agent, der nach seinem Abgang als Sicherheitsexperte arbeitet. Als seine entfremdete Tochter Rebecca, die ebenfalls FBI-Agentin geworden ist und damit in seine Fußstapfen trat, bei einem Einsatz verschwindet, muss er zurück in eine Welt, die sich ohne ihn weiterentwickelt hat. Harbour spielt Wolfe, Brown spielt Rebecca.

Der Grundriss klingt nach dem emotionalen Stoff, den Thorne gut beherrscht. In „Adolescence“ hat er gezeigt, wie man einen klassischen Thriller auf eine Familiengeschichte reduziert und dabei mehr Spannung erzeugt als mit jeder Verfolgungsjagd.

Davids Idee und Millies Lob

Das Projekt geht auf Harbour zurück. Brown bestätigte das beim Podcast „Happy Sad Confused“ diese Woche und ließ dabei Harbour seinen Moment. Sie sagte, das Projekt komme früher als erwartet und Davids Idee verdiene allen Respekt. Harbour hatte das Wiedersehen bereits im Juni in einem Variety-Interview angedeutet und betont, er und Millie hätten nach zehn gemeinsamen Jahren noch lange nicht genug voneinander.

Beide fungieren neben ihren Hauptrollen als Executive Producer, ebenso Thorne. Neben A24 ist auch das Produktionslabel Cut To von Joe Hipps beteiligt, das für Netflix bereits „Trigger Point“ mit Joel Edgerton realisiert hat.

Womit sind die beiden sonst noch beschäftigt?

Brown bringt „Enola Holmes 3“ an den Start, der am Mittwoch, 1. Juli, auf Netflix erscheint. Thorne schrieb auch dieses Skript. Für Harbour folgt demnächst ein weiterer Auftritt als Red Guardian in „Avengers: Doomsday“.

Thorne hat gerade Hochkonjunktur. Neben dem neuen Spionage-Projekt hat er auch eine „Lord of the Flies“-Adaption für Netflix in der Entwicklung, eine Von-Bülow-Miniserie bei Apple TV in der Pipeline und ko-schrieb das Drehbuch für Sam Mendes' Beatles-Vierteiler.

Wann die neue Spionage-Serie startet, ist noch offen. Kein Drehstart, kein Titel, kein Datum.