Littis Fahrschule: Medienboard fördert Kida Ramadans neue Joyn-Comedy

Kida Khodr Ramadan bekommt für „Littis Fahrschule“ die größte Einzelförderung des Medienboards Berlin-Brandenburg, rund 168.000 Euro für die neue Joyn-Comedy.

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Kida Khodr Ramadan bekommt für sein neues Projekt ordentlichen Rückenwind. Das Medienboard Berlin-Brandenburg fördert seine kommende Joyn-Comedy „Littis Fahrschule“ mit 168.000 Euro, der größten Einzelsumme der aktuellen Förderrunde.

Die Förderrunde im Überblick

Das New-Media-Fördergremium des Medienboards traf sich zur dritten Sitzung des Jahres und verteilte insgesamt rund 1,8 Millionen Euro. Profitiert haben 23 serielle Formate sowie mehrere Games- und XR-Projekte.

Unter den geförderten Serien sticht „Littis Fahrschule“ schon wegen der Fördersumme heraus. Kein anderes Serienprojekt bekam in dieser Runde mehr Geld zugesprochen.

Darum geht es in Littis Fahrschule

Kida Khodr Ramadan spielt darin den Fahrlehrer Litti, der in jeder Folge einen prominenten Fahrschüler begrüßt. Mit unkonventionellen Methoden steuert er seine Schützlinge durch chaotische, aber überraschend ehrliche Krisen. Wer bei Fahrstunden an Bremsweg und Vorfahrtsregeln denkt, liegt bei Litti ziemlich falsch.

Neben Ramadan stehen auch Alexandra Maria Lara, Teddy Techlebrhan und Cindy aus Marzahn vor der Kamera. Produziert wird die Comedyserie von JPJ Filmproductions, ausgestrahlt werden soll sie beim ProSiebenSat.1-Streamer Joyn.

ProSiebenSat.1 hatte das Projekt bereits beim Screenforce Festival vorgestellt. Die Förderung durch das Medienboard bestätigt jetzt, dass hinter der Ankündigung auch echtes Produktionsgeld steht.

Für Ramadan ist es der nächste Schritt weg vom Kreuzberger Milieu-Drama, das ihn mit „4 Blocks“ bekannt gemacht hat. Statt Clanstrukturen gibt es diesmal Fahrstunden mit Therapie-Anspruch, offenbar ohne den Ernst der alten Rolle.

Weitere geförderte Projekte

Knapp hinter Littis Fahrschule liegt eine geplante Dokuserie über den Absturz von Malaysia-Airlines-Flug „MH-17“. Story House Productions erhält dafür 160.000 Euro vom Medienboard.

Auch die Handball-Doku „Hands of Gold“ der beetz brothers und das Projekt „Braths Sessions“ von Spilled Milk Films gehören zu den geförderten Formaten. Beide Titel laufen bislang unter Arbeitstiteln, und ein Sender steht öffentlich noch nicht fest.

In der Entwicklung unterstützt das Medienboard zudem drei internationale Koproduktionen. Dazu zählen die Workplace-Comedy „Monkey in the Basement“ mit bulgarischer Beteiligung, die Krimiserie „North of Nowhere“ aus Finnland sowie die Doku „House of Ships“ über die internationale Handelsschifffahrt.

Die Bandbreite zeigt, wie breit das Medienboard mittlerweile fördert, von der Berliner Comedy bis zur skandinavischen Doku über Frachtschiffe. Gemeinsam ist den Projekten nur die Fördersumme aus Berlin-Brandenburg.

Wann startet Littis Fahrschule?

Einen Starttermin hat Joyn bislang nicht genannt. Fest steht nur, dass die Serie Teil des kommenden Programms werden soll.

Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald es Neuigkeiten zum Sendetermin gibt.