Laura Vandervoort spricht offen über ihre Fehlgeburt

Smallville-Star Laura Vandervoort hat öffentlich über eine Fehlgeburt gesprochen. Die Schauspielerin teilte eine bewegende Instagram-Botschaft an ihr verlorenes Kind.

· 2 Min. Lesezeit

Laura Vandervoort hat einen der schwersten Momente ihres Lebens öffentlich gemacht. Die Schauspielerin, vor allem bekannt aus „Smallville“ und „Haven“, teilte am Mittwoch, 8. Juli, auf Instagram eine sehr persönliche Nachricht. Darin spricht Laura Vandervoort offen über eine Fehlgeburt, die sie und ihren Ehemann Adam Coates zutiefst getroffen hat.

Eine Nachricht an ihr ungeborenes Kind

Zu ihrem Post stellte die 41-Jährige Fotos von Schwangerschaftstests und Ultraschallbildern online. Dazu schrieb sie eine Botschaft direkt an ihr verlorenes Kind.

„Es sind zwei Monate und neun Tage her, seit wir dich verloren haben. Und es tut immer noch weh. Eine Fehlgeburt ist ein Verlust. Ein Tod ohne Trauerfeier, und ein Leben, von dem außer ein paar Menschen niemand wusste“, schrieb Vandervoort. Die Worte zeigen, wie sehr sie mit dem Verlust ringt, auch Monate danach.

Ein traumatischer Moment im Wartezimmer

Besonders schwer wog für Vandervoort ein Detail der Diagnose. Ihr Arzt informierte sie mitten in einem vollen Wartezimmer darüber, dass das Herz ihres Kindes aufgehört hatte zu schlagen. Genau diesen Moment beschreibt sie als traumatisierend.

„Wir gehen weiter unseren Alltag, als wäre nichts passiert. Aber es ist etwas passiert, etwas, das unser Leben verändert hat und für uns beide furchtbar war. Und es lastet immer noch schwer. Du bist niemals vergessen, kleines Wesen“, schrieb sie weiter.

Jede Schwangerschaftsankündigung anderer tue inzwischen besonders weh, gestand die Schauspielerin. Bei jeder schwangeren Frau, die sie sehe, frage sie sich, ob sie selbst genauso ausgesehen hätte.

Solidarität aus der Filmbranche

Nach der Veröffentlichung meldeten sich zahlreiche frühere Kolleginnen und Kollegen von Vandervoort mit Beileidsbekundungen. Ihre „Smallville“-Kollegin Kristin Kreuk schrieb schlicht, es tue ihr so leid.

Auch ihr früherer Co-Star Charles Shaughnessy aus „Mom's Got a Date with a Vampire“ teilte eine eigene Verlusterfahrung aus der vierten Schwangerschaftswoche seiner Familie. Er berichtete, wie das verlorene Kind seiner Familie Jahre später bei der Geburt der jüngeren Schwester auf bizarre, aber tröstliche Weise spürbar präsent gewesen sei.

Natalie Brown, Vandervoorts Kollegin aus „See for Me“, dankte ihr dafür, ihre Geschichte, ihr Herz und ihren Schmerz zu teilen, damit sich Betroffene weniger allein fühlen.

Aufruf zu mehr Offenheit

Vandervoort selbst hofft, mit ihrer Offenheit anderen betroffenen Eltern zu helfen. Fehlgeburten seien unglaublich häufig, trotzdem hätten sie und ihr Partner sich in diesem Moment sehr isoliert gefühlt, schrieb sie.

„Lasst uns weiter darüber sprechen“, lautet ihr Appell. Ein Satz, der zeigt, dass Vandervoort aus ihrem persönlichen Schmerz etwas Größeres machen will, nämlich einem Thema mehr Raum zu geben, über das noch immer zu selten gesprochen wird.