Filmstarts der Woche: Insidious 6, Teenage Sex and Death at Camp Miasma und Mutiny
Diese Woche starten elf Filme in Deutschland und sechs weitere in den USA, darunter „Insidious 6“, „Teenage Sex and Death at Camp Miasma“ und „Mutiny“ mit Jason Statham.
Elf neue Filme starten heute in den deutschen Kinos, dazu kommen sechs weitere Titel, die vorerst nur in den USA anlaufen. Die Woche gehört dem Horrorgenre. Sowohl „Insidious 6: Out of the Further“ als auch „Teenage Sex and Death at Camp Miasma“ eröffnen heute, und in den Vereinigten Staaten schickt „Mutiny“ Jason Statham auf einen blutigen Rachefeldzug.
Zwischen Gruselreihe, Slasher-Satire und Actionkracher bleibt auch Platz für leisere Töne. Eine DDR-Sehnsuchtsgeschichte, ein dänischer Animationsfilm für die Kleinsten und gleich mehrere Dokumentarfilme runden das deutsche Programm ab. Wer es internationaler mag, findet in den USA parallel eine Enid-Blyton-Verfilmung mit Andrew Garfield und eine Wellness-Komödie mit gestandenem Ensemble.
Neu im Kino in Deutschland
„Insidious 6: Out of the Further“ bringt den sechsten Teil der Blumhouse-Reihe in die Kinos, Lin Shaye kehrt darin als Elise Rainier zurück. Die junge Mutter Gemma, gespielt von Amelia Eve, entdeckt im Elternhaus, dass sie ins Further reisen kann, und bringt von dort etwas mit, das besser dort geblieben wäre.
Regie führte Jacob Chase (Come Play), mit dabei sind zudem Brandon Perea, Sam Spruell und Maisie Richardson-Sellers. Der Film startet heute in Deutschland, in den USA läuft er ab morgen an.
Mit Klick auf "Abspielen" werden Daten an YouTube übertragen
„Teenage Sex and Death at Camp Miasma“ ist der neue Slasher von Jane Schoenbrun (I Saw the TV Glow) und läuft ebenfalls ab heute. Hannah Einbinder spielt eine Filmemacherin, die ein Sequel der alten Slasher-Reihe Camp Miasma drehen soll und sich zunehmend darin verrennt, das Final Girl des Originals neu zu besetzen, gespielt von Gillian Anderson.
Mit dabei sind außerdem Jack Haven, Patrick Fischler und Amanda Fix. Der Film feierte bereits am 12. Mai 2026 in Cannes Premiere, als Eröffnungsfilm von Un Certain Regard, und gewann dort die Queer Palm. Filmstarts vergibt starke 4,5 von 5 Sternen.
Mit Klick auf "Abspielen" werden Daten an YouTube übertragen
„Marsupilami“ schickt die franko-belgische Comicfigur von André Franquin in die Realverfilmung. Philippe Lacheau, der auch Regie führte, spielt David, der einen dubiosen Transportauftrag auf einem Kreuzfahrtschiff annimmt, woraufhin ein Baby-Marsupilami ausbüxt und für Chaos sorgt.
An seiner Seite stehen Jamel Debbouze, Élodie Fontan und Jean Reno. In Frankreich lief der Film bereits seit Anfang Februar und wurde dort mit rund 5,6 Millionen Zuschauern zum erfolgreichsten heimischen Film des Jahres. Filmstarts-Wertung 3,0 von 5.
„Spaziergang nach Syrakus“ erzählt von Paul Gompitz, gespielt von Charly Hübner, der 1982 in Rostock davon träumt, einmal nach Sizilien zu reisen, auf den Spuren des Dichters Johann Gottfried Seume. Das Problem dabei ist die DDR.
Regie führte Lars Jessen, mit von der Partie sind Lina Beckmann und Thorsten Merten. Filmstarts-Wertung 2,5 von 5.
„Girls Like Girls“ ist das Regiedebüt der Musikerin Hayley Kiyoko und basiert auf ihrem eigenen Roman von 2023, der wiederum aus ihrem gleichnamigen Musikvideo entstand. Die Coming-of-Age-Romanze erzählt von einer Sommerliebe zwischen zwei jungen Frauen und verhandelt dabei auch Trauer und Erwachsenwerden. Im Cast stehen Myra Molloy, Maya da Costa und Zach Braff.
„Lotte & Totte“ bringt dänischen Animationsspaß für die Kleinsten in die Kinos, eine Freundschaftsgeschichte um zwei ungleiche Figuren. Regie führte Mia Fridtjof, die Sprechrollen übernehmen unter anderem Smilla Fridthjof, Bastian Lykke Raben und Mia Lyhne.
„Hiddensee“ zeichnet ein Jahrhundertporträt der Ostseeinsel, von der Berliner Avantgarde der 1920er über die DDR bis heute. Regisseurin Annekatrin Hendel zeigt die Insel als Sehnsuchts- und Freiheitsort, mit Stimmen von Barbara Schnitzler, Pauline Knof und Thomas Gens.
„Salz und Wasser - Mit der legendären Polarstern in die Antarktis“ begleitet den deutschen Forschungseisbrecher Polarstern auf einer Antarktis-Fahrt, erzählt aus Sicht der Besatzung. Regie führte Ines Reinisch, zu Wort kommen unter anderem Felix Lauber, Lutz Peine und Torben Rusch.
„A Sad and Beautiful World“ ist ein libanesisches Liebesdrama, das eine Beziehung über Jahrzehnte hinweg gegen die Krisen des Landes stellt. Regie führte Cyril Aris, im Zentrum stehen Mounia Akl, Hassan Akil und Julia Kassar.
„The Lights, They Fall“ ist ein leises Ensembledrama mit Laiendarstellern, unter ihnen Mohammed Yassin Ben Majdouba, Flor Prieto Catemaxca und Mahira Hakberdieva. Regie führte Saša Vajda.
„All My Sisters“ schließlich ist eine iranische Dokumentation über Schwestern und die Rolle von Frauen in der iranischen Gesellschaft, inszeniert von Massoud Bakhshi.
Neu im Kino in den USA
„Mutiny“ ist das größte Highlight unter den reinen US-Starts. Jason Statham spielt Cole Reed, der Zeuge des Mordes an seinem Milliardärs-Chef wird und selbst als Täter gilt. Auf einem Frachtschiff zieht er daraufhin einen Rachefeldzug durch und stößt auf eine internationale Verschwörung.
Regie führte Jean-François Richet, an Stathams Seite stehen Annabelle Wallis, Adrian Lester und Ramon Tikaram. In Deutschland läuft der Film erst nächste Woche an, ab dem 27. August über Universum Film.
Mit Klick auf "Abspielen" werden Daten an YouTube übertragen
„Spa Weekend“ schickt drei Jugendfreundinnen in ein Luxus-Wellness-Wochenende, das gehörig aus dem Ruder läuft. Hinter der Komödie stecken die Bad-Moms-Macher Jon Lucas und Scott Moore, vor der Kamera stehen Isla Fisher, Leslie Mann, Anna Faris und Michelle Buteau.
„It Ends“ lässt vier Freunde nach dem College durch eine falsche Abzweigung auf einer Landstraße ohne Ende landen. Regie führte Alexander Ullom, mit Mitchell Cole, Akira Jackson, Noah Toth und Phinehas Yoon in den Hauptrollen. Premiere feierte der Horror-Thriller bereits beim SXSW-Festival im März 2025.
„The Magic Faraway Tree“ verfilmt die Kinderbuchreihe von Enid Blyton. Eine Familie zieht aufs englische Land, die Kinder entdecken dort einen Zauberbaum mit reichlich exzentrischen Bewohnern. Regie führte Ben Gregor, mit Andrew Garfield, Claire Foy, Nonso Anozie, Nicola Coughlan und Rebecca Ferguson besetzt der Film gleich mehrere bekannte Namen.
„Hot Spot“ spielt in naher Zukunft in einer Gesellschaft unter der Herrschaft empfindungsfähiger KI. Ein Privatdetektiv ermittelt in einem Mordfall und stößt auf eine Widerstandsgruppe, während seine Identität und seine Ehe zerfallen. Regie führte Agnieszka Smoczyńska (The Lure), im Cast stehen Andrzej Konopka, Noomi Rapace und Reika Kirishima.
„The Marching Band“ erzählt von zwei bei der Geburt getrennten Brüdern, die als Erwachsene zueinanderfinden, der eine gefeierter Dirigent, der andere Kantinenkoch in einer nordfranzösischen Blaskapelle. Regie führte Emmanuel Courcol, mit Benjamin Lavernhe, Pierre Lottin und Sarah Suco. In Frankreich war die Tragikomödie bereits 2024 ein Publikumserfolg.
Wer aus dieser vollen Woche nur einen Film einplanen will, greift zu „Teenage Sex and Death at Camp Miasma“. Die Mischung aus Slasher-Satire und Cannes-Prestige, dazu die starke Wertung von 4,5 von 5, macht den Film zum klaren Highlight des Kinostarts.