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Filmstarts der Woche: Minions & Monster, The Piano Tuner und Thrash

Kinostarts KW 27. Der neue Minions-Film, The Piano Tuner mit Dustin Hoffman und in den USA der Hurrikan-Haifisch-Thriller Thrash starten diese Woche.

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Acht neue Filme starten in dieser Woche in den deutschen Kinos, fünf weitere in den USA. Illumination schickt die gelben Kult-Chaoten ins Hollywood der Stummfilm-Ära, ein Oscar-Gewinner feiert sein Spielfilm-Debüt mit einem Thriller über Tresorknacker, und drüben im Atlantik trifft ein Hurrikan auf Haie.

Neu im Kino in Deutschland

„Minions & Monster“ startet als erster Highlight-Film bereits am Mittwoch, 1. Juli in den deutschen Kinos. Als dritter Minions-Film und insgesamt siebter Teil des Franchise taucht er diesmal ohne Gru ins Hollywood der 1920er Jahre ein, was die Story erzählerisch noch 40 Jahre weiter zurückwirft als der erste Minions-Film von 2015. Die gelben Kultfiguren werden dort zu gefeierten Filmstars und lassen sich von Regisseur Max überreden, einen eigenen Horrorfilm zu drehen. Das passende Monster beschwören sie kurzerhand aus einem magischen Buch, mit erwartungsgemäß katastrophalen Folgen für die gesamte Erde. Christoph Waltz spricht die Figur des Max in beiden Sprachfassungen, außerdem liefern Zoey Deutch, Allison Janney und Bobby Moynihan weitere Stimmen. Für die Filmmusik zeichnet diesmal John Powell verantwortlich, zum ersten Mal in der Reihe ohne Stammkomponist Heitor Pereira. Der Film startet zeitgleich in den USA.

„The Piano Tuner“ (Donnerstag, 2. Juli) ist der interessanteste Neuzugang der Woche im Erwachsenenprogramm. Daniel Roher gewann 2023 den Oscar für den besten Dokumentarfilm mit „Nawalny“ und dreht mit diesem Thriller-Drama seinen ersten Spielfilm. Leo Woodall spielt Niki White, einen hochbegabten Klavierstimmer in New York City, dessen außergewöhnlich empfindliches Gehör mehr taugt als nur für Klaviere. Niki hört auch das leise Klicken von Tresorschlössern und pendelt so zwischen legaler Arbeit und gefährlichen Aufträgen aus der Unterwelt. Nebenbei verliebt er sich in Ruthie, eine Kompositionsstudentin, gespielt von Havana Rose Liu. Dustin Hoffman übernimmt die Rolle von Harry Horowitz, und sein Wiedersehen auf der Kinoleinwand ist allein schon ein Ereignis.

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„23.000 Leben“ (Donnerstag, 2. Juli) basiert auf der wahren Geschichte der Initiative „Jugend Rettet“. Louis Hofmann und Mala Emde spielen junge Erwachsene, die angesichts der täglichen Schiffsunglücke von Geflüchteten auf dem Mittelmeer selbst aktiv werden. Mit gesammeltem Geld kauft die Gruppe ein altes Schiff und rettet im Verlauf der Geschichte über 23.000 Menschen. Markus Goller führte Regie, der Film feierte seine Weltpremiere auf dem Filmfest München und läuft ab dem 17. Juli auch auf Netflix.

„Dry Leaf“ (Donnerstag, 2. Juli) ist der Geheimtipp der Woche für Arthouse-Fans. Der georgisch-deutsche Film von Aleksandre Koberidze feierte seine Premiere beim Locarno Film Festival 2025 und erzählt von einem Vater (David Koberidze), der nach seiner verschwundenen Tochter Lisa sucht, einer Sportfotografin, die zuletzt verlassene Fußballstadien in ländlichen Regionen Georgiens dokumentierte. David Koberidze ist der tatsächliche Vater des Regisseurs. Wer „Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?“ kennt, weiß in etwa, was ihn erwartet.

Ebenfalls am Donnerstag, 2. Juli starten vier weitere Filme. „Die Camino-Therapie - Finde deinen Weg“ ist eine französische Dramödie von Yann Samuell mit Alexandra Lamy in der Hauptrolle. „The Rembrandt Syndrome“ versammelt Camille Cottin und Romain Duris in einem Thriller-Drama von Pierre Schoeller. „Eine stürmische Affäre“ ist eine italienische Komödie-Romanze von Ludovica Rampoldi mit Pilar Fogliati. Und „Vom Traum, unsinkbar zu sein - Ein Heimatfilm“ ist ein Dokumentarfilm von Tom Fröhlich, in dem Charly Hübner zu sehen ist.

Neu im Kino in den USA

„Thrash“ (Freitag, 3. Juli, Sony Pictures) ist das Schaustellerkino des Sommers. Wenn ein Hurrikan der Kategorie 5 eine Küstenstadt in South Carolina trifft und die Sturmflut hungrige Haie mitbringt, ist das Szenario gesetzt. Phoebe Dynevor spielt Dakota, eine Frau mit Agoraphobie, die das Haus ihrer verstorbenen Mutter nicht verlassen kann, während Whitney Peak die hochschwangere Lisa spielt, ebenfalls in der Stadt gefangen. Djimon Hounsou und Alyla Browne gehören ebenfalls zum Cast. Tommy Wirkola führte Regie. Das Konzept macht keinen Hehl aus seiner Absurdität, und genau das ist wohl der Punkt.

Ebenfalls am Freitag, 3. Juli läuft „Mary Oliver: Saved by the Beauty of the World“ (Kino Lorber, limitiert) in ausgewählten US-Kinos, eine Dokumentation über die amerikanische Naturlyrikerin Mary Oliver mit Lesungen von Helena Bonham Carter und Steve Buscemi. „Young Washington“ (Angel Studios, limitiert) erzählt vom frühen George Washington als Action-Biopic mit Andy Serkis und Ben Kingsley. Ebenfalls limitiert startet der Horrorfilm „Winthrop“ mit Carla Gugino. Am Samstag, 5. Juli läuft „Citizen Kane“ zum 85. Jubiläum erneut in ausgewählten US-Kinos.

Für die ganze Familie ist „Minions & Monster“ die sichere Wahl, für alle anderen lohnt sich ein Blick auf „The Piano Tuner“, und wer sein Kinoticket lieber mit einem Hauch Absurdität kauft, ist bei „Thrash“ jenseits des Atlantiks gut aufgehoben.