Reiche gegen Underdogs: ORF-Dramedy „Biester“ startet ab Montag bei Prime Video
Die österreichische Serie „Biester“ startet ab Montag, 6. Juli, mit beiden Staffeln bei Amazon Prime Video. Alle Infos zu Handlung, Cast und Hintergrund.
Zwei Welten, eine Stadt, jede Menge Zoff um Geld und Status. Die österreichische Dramedy „Biester“ startet ab Montag, 6. Juli, bei Prime Video und bringt gleich beide bisherigen Staffeln komplett nach Deutschland. In Österreich lief die Serie bereits beim ORF, jetzt könnt ihr die Geschichte um zwei zerstrittene Frauenduos aus Wien nachholen.
Wann startet Biester bei Prime Video?
Ab Montag, 6. Juli, stehen bei Prime Video beide Staffeln von „Biester“ zum Streamen bereit, insgesamt 20 Folgen mit jeweils rund 42 Minuten Laufzeit. In Österreich feierte die Serie bereits am Montag, 1. Januar 2024, beim Sender ORF 1 ihre offizielle Premiere, tatsächlich lief die erste Folge sogar schon Ende Dezember 2023 unangekündigt im Nachtprogramm. Die zweite Staffel endete dort im April 2025. Für Deutschland ist das jetzt eine Nachzügler-Premiere, dafür gleich im Komplettpaket.
Worum geht es in Biester?
Die Handlung spielt in Wien und stellt zwei ungleiche Frauenduos gegenüber. Jenny (Anja Pichler) und Vero Amos (Mara Romei) stammen aus einfachen Verhältnissen und jobben sich mit viel Ehrgeiz Richtung besseres Leben. Auf der anderen Seite stehen die Schwestern Nelly (Fanni Schneider) und Tiz (Theresa Riess) aus der wohlhabenden Familie Sund, die das Geld ihrer Eltern ausgeben, ohne lange nachzudenken. Mutter Dorit Sund (Ursula Strauss) gibt die Kunstmäzenin, Vater Pius Sund (Simon Schwarz) hat sein Vermögen mit einem Baumarktimperium gemacht und liebäugelt insgeheim mit einem bescheideneren Leben. Ein Unfall bringt die beiden Welten unfreiwillig zusammen, danach geraten Freundschaften und Loyalitäten gehörig unter Druck. Autor Uli Bree erzählt das als Drama mit ordentlichem Komödien-Einschlag, ohne eine klare Trennlinie zwischen Aufstieg, Anpassung und Verantwortung zu ziehen.
Wer spielt mit?
Neben den vier Hauptfiguren mischen weitere bekannte Gesichter aus dem österreichischen Fernsehen mit. Golo Euler spielt Konstantin, Annabelle Mandeng übernimmt die Rolle der Corinna, und Wolfgang Hübsch ist als Siegfried Schramberg zu sehen. Auch Claudia Kottal und Aleksandar Petrovic als Jennys Eltern Sandra und Günter Tichy gehören zum festen Ensemble.
Wer auf Wiener Schmäh, Familienzoff und einen ordentlichen Schuss Klassenkonflikt steht, findet in „Biester“ ab Montag reichlich Stoff zum Bingen. Zwanzig Folgen an einem Wochenende sind ambitioniert, aber machbar.