Villa der Versuchung: Quoten brechen ein, Stars drohen sich Schläge an
Sat.1 kann mit „Villa der Versuchung“ Staffel 2 nicht an 2025 anknüpfen, die Quoten brechen ein. Zugleich eskaliert ein Streit so sehr, dass die Produktion eingreifen muss.
Im vergangenen Jahr feierte „Villa der Versuchung“ bei Sat.1 einen echten Überraschungserfolg, mit 8,5 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe und im Schnitt 3,3 Millionen Reality-Fans pro Folge. Die zweite Staffel erreicht diese Marke nicht ansatzweise.
Zum Auftakt am Montag, 3. August, schalteten nur 690.000 Menschen ein, in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen blieben gerade 180.000 übrig. Macht 7,2 Prozent Marktanteil, laut dem Branchendienst DWDL den schwächsten Wert des gesamten Vorjahres.
In Woche zwei ging es weiter bergab. Bei stabiler Gesamtreichweite von 680.000 sackte die Zielgruppe auf 120.000 Zuschauer und 4,3 Prozent Marktanteil, fast drei Punkte weniger als sieben Tage zuvor. Für einen Platz unter den 25 meistgesehenen Sendungen des Tages reichte es diesmal nicht mehr.
Eskalation vor der Kamera
An Drama fehlt es der Show trotz der schwachen Quote nicht. In Folge zwei gerieten die Österreicher Roland Ludomirska und Erik „Satansbratan“ Seidl aneinander, nachdem Ludomirska seinen Mitbewohner wiederholt als „Schnorrer“ beschimpfte. Die beiden standen sich schließlich so nah gegenüber, dass sie sich Schläge androhten.
Die Produktion griff ein und drohte beiden mit dem Rauswurf, sollte es zur Handgreiflichkeit kommen. Selbst Reality-Routinier Tommy Pedroni fand den Streit übertrieben und nannte ihn „nicht mehr lustig“. Moderatorin Verona Pooth führt weiter durch die Show, die montags um 20.15 Uhr auf Sat.1 und Joyn läuft.