Nach vier Staffeln ist Schluss: Norman Reedus nimmt Abschied von „Daryl Dixon“

„Daryl Dixon“ bekommt keine Staffel 5, Norman Reedus hat sich verabschiedet. Wir erklären, warum die Serie endet und wie es im Walking-Dead-Universum weitergeht.

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Für „The Walking Dead: Daryl Dixon“ ist nach aktuellem Stand mit Staffel 4 Schluss. Mehrere Berichte werten die vierte Season als letztes Kapitel der Serie, und auch Hauptdarsteller Norman Reedus hat sich nach Drehschluss öffentlich von der Rolle verabschiedet. Wir ordnen ein, warum die Reihe endet und welche Ableger im Walking-Dead-Universum stattdessen weiterlaufen.

Warum die Serie nach Staffel 4 endet

AMC hat für „The Walking Dead: Daryl Dixon“ nach jetzigem Stand keine fünfte Staffel bestellt. Die Serie schickte Daryl Dixon (Norman Reedus) nach dem Ende der Originalserie zunächst nach Frankreich, in der dritten Staffel verschlug es ihn und Carol Peletier (Melissa McBride) unfreiwillig an die spanische Küste. Die vierte und letzte Staffel soll dieses Kapitel nun abschließen und die beiden endlich zurück in die USA bringen. Ein offizielles Startdatum gibt es noch nicht, Berichten zufolge ist ein Herbsttermin bei AMC im Gespräch. In Deutschland läuft die Serie bislang exklusiv bei MagentaTV, dort soll auch die vierte Staffel Premiere feiern.

Damit ist „Daryl Dixon“ allerdings nicht abgesetzt worden im klassischen Sinn. Die Handlung war von Anfang an auf ein Ende hin erzählt, und das Aus passt zur jüngeren AMC-Strategie, einzelne Spin-offs bewusst zu begrenzen statt sie endlos zu verlängern.

Abschied von Norman Reedus

Reedus teilte nach Abschluss der Dreharbeiten Fotos vom Set auf Instagram und schrieb dazu, „so viel harte Arbeit und so viel Herzblut habe ich in dieses Projekt gesteckt, ich glaube, ihr werdet das spüren“. Weiter kündigte er an, „es war eine ganz besondere Staffel, ich kann es kaum erwarten, dass ihr sie seht, diesmal ist es einfach ganz anders“.

Unter den Bildern ist auch Co-Star Melissa McBride zu sehen, die als Carol Peletier zu Daryls wichtigster Weggefährtin wurde und sich dem Spin-off mit Verspätung anschloss. Reedus spielt die Figur inzwischen seit 16 Jahren, dabei war Daryl ursprünglich keine Comicfigur, sondern wurde eigens für die AMC-Serie erschaffen. Ob er in einem anderen Ableger des Franchise zurückkehrt, ist derzeit offen.

Wie es mit dem Walking-Dead-Universum weitergeht

Am weitesten fortgeschritten ist „The Walking Dead: Dead City“ mit Lauren Cohan und Jeffrey Dean Morgan als Maggie Rhee und Negan. Die dritte Staffel des New-York-Ablegers ist für den Sommer 2026 angekündigt und gilt als nächstes größeres Kapitel im Serienkosmos.

Daneben existiert mit „More Tales From The Walking Dead Universe“ ein weiteres angekündigtes Projekt, dem AMC bereits 2023 grünes Licht gab. Seither hat sich daran offenbar nichts mehr getan, die Serie liegt praktisch auf Eis. Ursprünglich war das Format als Fortsetzung von „Tales of the Walking Dead“ gedacht, einer Anthologie mit eigenständigen Geschichten aus dem Franchise, die zwar Lob für ihr Konzept bekam, beim Publikum aber nur gemischt ankam.

Hinzu kommen wiederkehrende Gerüchte über ein mögliches Reunion-Crossover der wichtigsten Walking-Dead-Figuren. Produzent Greg Nicotero soll laut dem Fanportal Undead Walking bestätigt haben, dass im Team seit Jahren über eine solche Zusammenführung gesprochen wird. Offiziell angekündigt ist davon bislang nichts, doch mit dem Ende von „Daryl Dixon“ dürfte sich für viele Fans die Frage verschärfen, ob AMC die einzelnen Erzählstränge irgendwann wieder bündelt, etwa mit einer Rückkehr von Rick Grimes.

Für die Figur Daryl Dixon selbst bedeutet das Serienende vor allem eines. Sie bleibt Teil des Franchise-Erbes, ihre eigene Soloserie wächst aber nicht über vier Staffeln hinaus.