The Killings at Parrish Station: Start, Cast und Handlung der neuen australischen Mystery-Krimiserie
Sechsteilige australische Mystery-Krimiserie bei Stan ab 24. Juni 2026. Mia Wasikowska und Heather Mitchell im Cold-Case-Thriller. DE-Start noch offen.
Australiens Streamingdienst Stan bringt am Mittwoch, 24. Juni 2026 eine sechsteilige Miniserie, die Cold-Case-Krimi mit okkulten Elementen und einem gewissen australischen Eigenhumor verschränkt. „The Killings at Parrish Station“ verschränkt zwei Zeitebenen über fast vier Jahrzehnte und setzt auf ein starkes Ensemble rund um Mia Wasikowska und Heather Mitchell als zwei Versionen derselben Figur. Einen deutschen Starttermin gibt es noch nicht.
Mit Klick auf "Abspielen" werden Daten an YouTube übertragenWann startet die Serie?
Die Premiere läuft am Mittwoch, 24. Juni 2026 bei Stan in Australien. Alle sechs Episoden stehen nicht auf einen Schlag bereit, der Release-Rhythmus folgt dem üblichen Stan-Modell. Jede Episode hat eine Laufzeit von rund 58 Minuten.
Für Deutschland gibt es bislang keinen bestätigten Starttermin und keinen Anbieter. Die Serie läuft über ITV Studios international, eine Lizenzierung nach Europa ist damit nicht ausgeschlossen, aber noch nicht angekündigt. Wer auf eine deutsche Verfügbarkeit hofft, muss sich gedulden.
Worum geht es?
1987. Vier Wissenschaftler liegen tot an einer abgelegenen Radioteleskopstation mitten im australischen Outback. Die einzige Überlebende ist die Astrophysikerin Kate (Alex Malone), die verwirrt und zerstört aus dem Geschehen hervorgeht. Die junge Detective Georgia Cooke (Mia Wasikowska) wird mit ihrem Kollegen Michael Thorne (Xavier Samuel) an den Tatort geschickt, einen Schauplatz, der schon allein durch seine Abgeschiedenheit bedrohlich wirkt.
Was Georgia auf der Station vorfindet, lässt sich mit rationalen Erklärungen schwer greifen. Okkultismus, Rituale und paranormale Anklänge überlagern die Ermittlungen, bis die Ermittlerin selbst ins Straucheln gerät. Nebenbei hat sie eine Tochter, Frankie, zu versorgen und kämpft gegen den Widerstand des lokalen Bergbaumagnaten Callum Parrish (Nic English).
37 Jahre später reißt eine neue Mordserie in Sydney den alten Fall wieder auf. Jetzt ist Georgia (Heather Mitchell) eine alte, traumatisierte Frau in einer psychiatrischen Klinik, seit Jahren entfremdet von ihrer Tochter Frankie (Emma Lung). Ihre ehemalige Schützlingin Millie (Doris Younane), inzwischen selbst Mordermittlerin, holt sie zurück. Ein True-Crime-Podcast-Duo (Alex Lee, Cameron James) hat den Cold Case derweil zum Live-Pub-Event gemacht und landet mitten im Geschehen.
Kate entwickelt nach dem Ereignis von 1987 metaphysische Fähigkeiten. Auch die erwachsene Frankie hat einen sechsten Sinn, auch wenn sie ihn lieber ignoriert. Ob das Übernatürliche hier Erklärung oder Ablenkung ist, bleibt die zentrale Spannung der Serie.
Wer spielt mit?
Das Ensemble ist breit angelegt und trägt über beide Zeitebenen. Im Mittelpunkt stehen zwei Versionen derselben Frau.
Mia Wasikowska als junge Georgia Cooke (1987), bekannt aus „Alice im Wunderland“ und „Crimson Peak“, trägt die gesamte erste Zeitebene und legt das Fundament, aus dem die Gegenwart erwächst.
Heather Mitchell als die gealterte Georgia ist laut der australischen Kritik der eigentliche Mittelpunkt der Serie. Ihr stilles, aufgestautes Spiel dominiert die Gegenwartsebene.
Xavier Samuel als Detective Michael Thorne hat eine dunkle Vergangenheit und sieht sich mit Erpressung konfrontiert. Doris Younane als Millie verbindet beide Zeitebenen.
Zur weiteren Besetzung gehören Rob Carlton als Senior Inspector, Di Adams als Gerichtsmedizinerin und Geoff Morrell als Georgias Vater Tony. In späteren Episoden tauchen Alan Dale und Robert Taylor auf.
Wer steckt hinter der Serie?
Ben Jenkins hat Drehbuch und Konzept entwickelt. Jenkins ist in Australien vor allem durch Satiresendungen wie „The Chaser“ und „The Checkout“ bekannt, „The Killings at Parrish Station“ ist sein erster großer Ausflug ins Krimigenre. Die Regie liegt bei Daniel Nettheim, der bereits „Broadchurch“, „The Tourist“ und „The Twelve“ inszeniert hat und damit weiß, wie man Crime-Drama mit Atmosphäre auflädt.
Produziert hat die sechsteilige Miniserie Helium Pictures für Stan. Den internationalen Vertrieb übernimmt ITV Studios. Gefördert wurde das Projekt von Screen Australia und Screen NSW.
Für Deutschland bleibt der Ausgang offen. ITV Studios vergibt Lizenzen weltweit, ob eine europäische Plattform zugreift, wird sich zeigen.