Sandra Bullock spricht erstmals offen über Bryan Randalls Tod
Sandra Bullock spricht im Podcast „SmartLess“ erstmals ausführlich über Bryan Randalls ALS-Erkrankung, sein Bitten um Geheimhaltung und wie ihre Kinder mit dem Verlust umgingen.
Drei Jahre nach dem Tod ihres Partners Bryan Randall hat Sandra Bullock erstmals ausführlich über dessen Kampf gegen ALS gesprochen. In der Podcast-Reihe SmartLess erklärte die Schauspielerin, warum sie die Krankheit all die Jahre geheim gehalten hatte. „Er hat mich gebeten, es nicht zu teilen“, sagte die 62-Jährige.
„Ich weiß, warum er mich darum gebeten hat“. Randall starb im August 2023 mit 57 Jahren nach einem dreijährigen Kampf gegen die Nervenkrankheit. Bullock sagte, das Schweigen habe sie isoliert.
Zunächst wusste nur ihre Schwester Gesine Bullock-Prado von der Diagnose, später vertraute sie sich auch Jennifer Aniston und Amanda Anka an, Jason Batemans Frau. Pflege und Kindererziehung während der Pandemie nannte sie „eine Dreifachbelastung, die ziemlich finster war“.
Sohn Louis und Tochter Laila reagierten unterschiedlich
Bullock adoptierte Sohn Louis, heute 16, und Tochter Laila, heute 12. Die Schauspielerin betonte, beide seien sich der Situation voll bewusst gewesen. Laila habe Randall als Vaterfigur gesehen und sich ihm eng verbunden gefühlt.
Rund sechs Monate vor seinem Tod habe sie gebeten, seltener mitzukommen. Louis habe sich bereits zwei Jahre vor Randalls Tod bewusst zurückgezogen, weil er die Situation als belastend empfunden habe.
Bullock und Randall waren acht Jahre ein Paar, kennengelernt hatten sie sich 2015, als er den fünften Geburtstag von Louis fotografierte.