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Prime Video setzt Kevin nach einer Staffel ab, Aubrey Plaza hofft auf zweites Leben

Prime Video setzt die Animationsserie Kevin nach einer Staffel ab. Aubrey Plaza hofft, dass die Serie über den sprechenden Kater ein neues Zuhause findet.

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Prime Video gibt „Kevin“ nicht weiter. Die Animationsserie von Aubrey Plaza und Joe Wengert endet nach acht Episoden, ohne dass eine zweite Staffel folgt. Plaza machte die Nachricht am Wochenende öffentlich und ließ dabei keinen Zweifel daran, wie sehr sie das trifft.

Ein Kater auf der Suche nach einem neuen Zuhause

„Kevin“ startete am Sonntag, 20. April 2026 auf Prime Video, alle acht Folgen auf einmal. Die Serie erzählt von Kevin, einem neurotischen Tuxedo-Kater in New York, dessen Besitzer sich plötzlich trennen. Obdachlos landet er im Tierheim Furrever Friends im New Yorker Stadtteil Astoria und versucht dort, zwischen allerlei eigenartigem Tier-Ensemble sein neues Leben zu sortieren. Vorlage für den Charakter war die echte Rettungskatze von Plaza und Wengert, die einst ein Paar waren.

Jason Schwartzman leiht dem Kater Kevin seine Stimme. Im Ensemble sprechen unter anderem Amy Sedaris als Shih-Tzu Brandi, Aparna Nancherla als kränkliche Katze Judy, John Waters als Perserkater Armando und Whoopi Goldberg als verwilderte Nacktkatze Cupcake. Aubrey Plaza selbst ist ebenfalls im Sprecherteam und verkörpert Kevins frühere Besitzerin Dana. Gastauftritte steuerten unter anderem Debby Ryan, Joe Locke, Patti LuPone, Tig Notaro und Addison Rae bei.

Der Parks and Recreation-Vergleich

„Kevin“ wurde von der Kritik gemischt aufgenommen. Rotten Tomatoes sammelte 60 Prozent positive Rezensionen, Metacritic vergab 62 von 100 Punkten. Das Urteil vieler Besprechungen war zwiegespalten, interessanter Ansatz, ungleichmäßige Ausführung.

Dass Prime Video die Serie nicht fortsetzt, trifft Plaza hart. Auf Instagram schrieb sie sinngemäß, man habe gerade erst begonnen, Fahrt aufzunehmen, und genau dieser Moment sei nun vorbei. Dabei zog sie einen Vergleich zu den frühen Tagen von „Parks and Recreation“, wo schlechte Quoten in der ersten Staffel fast das Ende der Serie bedeutet hätten. Damals ließ NBC der Serie Zeit zum Wachsen. Dieses Mal, so Plaza, lebe man in einer anderen Branche.

Ihre Hoffnung formulierte sie trotzdem klar. Vielleicht findet „Kevin“ noch einen neuen Anbieter. Auch Joe Wengert, der die Absetzung als erster per Instagram bekannt gab, schloss sich dieser Hoffnung an.

Was bleibt

Für Prime Video ist „Kevin“ ein weiterer Titel, der nach einer Staffel das Programm verlässt, ohne dass die Plattform Details zu Zuschauerzahlen nannte. Für Plaza ist es vor allem ein persönliches Projekt, das auf einer gemeinsam mit dem Ex-Partner erlebten Geschichte basiert und das sie im Interview einmal als Paartherapie zwanzig Jahre später, vor Amazon und Netflix beschrieben hatte.

Ob ein anderer Streamer oder Sender die Serie aufgreift, ist offen. Die erste Staffel mit allen acht Episoden steht weiterhin auf Prime Video zum Streamen bereit.