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Netflix bestellt Golf-Drama Jupiter Island von Connor Hines und A24

Netflix ordert das Golf-Drama „Jupiter Island“ von Connor Hines und A24 als Straight-to-Series und schließt einen Overall Deal mit dem Emmy-nominierten Autor ab.

· 3 Min. Lesezeit
Inhaltsverzeichnis
  1. Worum es in Jupiter Island geht
  2. Ein Deal mit Ansage
  3. Vom Kennedy-Drama zum Golfplatz
  4. Netflix und A24 bei den Emmys ganz vorn
  5. Wie geht es weiter?

Golf und Netflix, das kannte man bisher vor allem aus der Doku „Full Swing“. Jetzt kommt die fiktionale Variante dazu. Der Streamingdienst hat sich „Jupiter Island“ gesichert, ein Drama von Emmy-Nominee Connor Hines und dem Studio A24, direkt als Serie und ganz ohne Pilotfolge.

Gleichzeitig unterschrieb Netflix einen Overall Deal mit Hines. Der Autor entwickelt künftig exklusiv neue Serien für den Streamingdienst.

Worum es in Jupiter Island geht

Die Handlung spielt auf der exklusiven Insel Jupiter Island, einem Rückzugsort für Profigolfer und ihre Familien. Dieses Gefüge gerät ins Wanken, als eine mysteriöse Außenseiterin auftaucht. Ihr Auftritt bedroht ein Geheimnis von Golfs prominentestem Paar.

Hines schrieb das Drehbuch selbst und übernimmt zugleich die Rolle des Showrunners. Netflix nennt die Serie lose inspiriert von echten Ereignissen und Persönlichkeiten aus der Welt der PGA, der Profiliga des amerikanischen Golfsports. Neben Hines produziert Julie Gardner von Bad Wolf America die Serie.

Ein Deal mit Ansage

Jinny Howe, bei Netflix zuständig für die Scripted-Serien in den USA und Kanada, begründet den Deal mit Hines' Gespür für vielschichtige, figurengetriebene Geschichten. „Seine jüngsten Emmy-Nominierungen zeigen, dass er gerade erst anfängt“, sagt sie über den Autor.

Vom Kennedy-Drama zum Golfplatz

Der Deal ist auch ein Vertrauensbeweis. Hines ist gerade als ausführender Produzent für sieben Emmys nominiert, darunter in der Kategorie Beste limitierte Serie. Grundlage dafür ist „Love Story: John F. Kennedy Jr. & Carolyn Bessette“ bei FX.

Für die neun Folgen schrieb Hines fünf allein und eine weitere gemeinsam mit einem Co-Autor. Die Serie erzählt die tragische Liebesgeschichte von JFK Jr. und der Calvin-Klein-Managerin Carolyn Bessette.

Laut Sender wurde sie zur meistgesehenen limitierten Serie in der Geschichte von FX auf Hulu und Disney+, mit von Woche zu Woche steigenden Zahlen. Hines selbst blickt genauso motiviert nach vorn.

„Ich trage die Welt von Jupiter Island schon länger mit mir herum und bin froh, sie mit so großartigen Mitstreitern wie Netflix, A24 und Julie Gardner von Bad Wolf umsetzen zu können“, sagt er.

Netflix und A24 bei den Emmys ganz vorn

Der Deal fällt in eine starke Emmy-Woche für Netflix. Der Streamingdienst sammelte insgesamt 111 Nominierungen über 34 Titel, angeführt von „Beef“ Staffel 2 mit 16 Nominierungen und „The Beast in Me“ mit neun. Beide Titel konkurrieren mit der Kennedy-Serie in der Anthologie-Kategorie.

A24 ist zudem das Studio hinter „Beef“ und arbeitet mit Netflix bereits an zwei weiteren Straight-to-Series-Projekten. Darunter ist eine Spionageserie mit Millie Bobby Brown und David Harbour.

Golf ist für Netflix ohnehin ein wachsendes Thema. Neben der Doku „Full Swing“ startet in der kommenden Woche, am Donnerstag, 16. Juli, die Komödie „The Hawk“ mit Will Ferrell. Mit „Jupiter Island“ hat der Streamingdienst nun gleich zwei fiktionale Golfserien im Programm.

Wie geht es weiter?

Eine Heimkehr ist der Deal für Hines noch dazu. Seine Karriere als Autor begann er bei der Netflix-Komödie „Space Force“ von Steve Carell und Greg Daniels. Zuletzt schrieb er an der kommenden Apple-TV-Serie „Wild Things“ mit Jude Law und Andrew Garfield mit.

Einen Starttermin für „Jupiter Island“ nennt Netflix noch nicht. Bei einem Straight-to-Series-Auftrag entfällt die übliche Pilotphase, Besetzung und Drehstart dürften als Nächstes folgen.