Masters of the Universe: Der 80er-Kultfilm mit Dolph Lundgren läuft jetzt bei Prime Video
Der 80er-Kultfilm Masters of the Universe mit Dolph Lundgren ist jetzt bei Prime Video im Abo streambar. Hier alles zu Cast, Handlung und Bewertungen.
„Masters of the Universe“ von 1987 war beim Kinostart ein veritabler Flop. Heute gilt er als 80er-Jahre-Kult in Reinform, und seit kurzem könnt Ihr ihn bei Prime Video im Streaming-Abo anschauen. Nicht schlecht für einen Film, den die damalige Presse nahezu einmütig verrisst hat.
Der Stoff, aus dem Kindheitsträume sind
He-Man, Skeletor und Schloss Grayskull sind Namen, die Achtziger-Kinder aus der Zeichentrickserie und den dazugehörigen Spielzeugfiguren kennen. „Masters of the Universe“ war der Versuch, das Franchise auf die große Leinwand zu bringen. Dolph Lundgren übernahm die Rolle des muskelbepackten He-Man, Frank Langella gab den schillernden Schurken Skeletor, und Courteney Cox tauchte in einer frühen Karriererolle als Teenager Julie Winston auf, bevor sie als Monica Geller weltberühmt wurde.
Die Handlung schickt He-Man und seine Verbündeten Teela und den Erfinder-Zwerg Gwildor auf einen Trip zur Erde, wo sie Skeletor und seiner rechten Hand Evil-Lyn das Handwerk zu legen versuchen. Skeletor hat die Zauberin von Grayskull in seiner Gewalt und will mit dem sogenannten kosmischen Schlüssel die volle Kontrolle über das Universum erlangen. Was der Film an philosophischer Tiefe schuldig bleibt, gleicht er mit Action und Kostümen auf.
22 Millionen Dollar Einsatz, 17 Millionen Dollar Ertrag
Das Budget lag bei rund 22 Millionen US-Dollar. Die weltweiten Einnahmen lagen bei rund 17 Millionen US-Dollar. Der Film verfehlte seine Produktionskosten an der Kinokasse also deutlich. Nur 31 Prozent der Kritiken auf Rotten Tomatoes würden ihn weiterempfehlen, die zeitgenössische Presse war kaum gnädiger. Dass „Masters of the Universe“ dennoch überlebt hat, verdankt er dem Heimvideo-Markt und einer Generation von Kindern, die ihn auf VHS rauf und runter geschaut haben.
Heute klingen die Rezensionen freundlicher. Radio Times nennt ihn ein „unterhaltsames, kitschiges Vergnügen“, und der Cinephile Podcast beschreibt ihn als geliebtes Chaos. Bei den Zuschauer-Wertungen gibt es kaum Grautöne, man liebt diesen Film abgöttisch oder hält ihn für Müll. Das ist das Markenzeichen eines echten Kultfilms.
Jetzt aktueller denn je
Dass „Masters of the Universe“ seit Mai 2026 im Prime-Video-Abo streambar ist, kommt nicht von ungefähr. Im Kino läuft gerade die Neuverfilmung an, und wer sich vorab mit den Wurzeln des Franchise beschäftigen will, hat jetzt die beste Gelegenheit. Der Originalfilm liefert 106 Minuten 80er-Ästhetik, überzeichnete Kostüme und die vielleicht unvermeidlichste Schulterpolster-Optik der Filmgeschichte.
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