Last Seen: Trailer, Start und Cast zum neuen Apple-TV-Krimi
Apple TV zeigt den deutschen Trailer zu „Last Seen“. Ein Notrufdisponent erkennt womöglich seine vermisste Tochter am Telefon. Wann die Serie startet und wer mitspielt.
Mit Klick auf "Abspielen" werden Daten an YouTube übertragenApple TV hat den ersten offiziellen deutschen Trailer zu „Last Seen“ veröffentlicht. Der Clip lief am Freitag, 14. August, auf dem YouTube-Kanal von Apple Deutschland und ist komplett auf Deutsch synchronisiert. Im Zentrum steht ein Notruf, der einem Vater nach elf Jahren neue Hoffnung macht, seine verschwundene Tochter wiederzufinden.
Wann startet Last Seen?
„Last Seen“ geht Anfang September bei Apple TV an den Start. Am Mittwoch, 9. September, veröffentlicht der Streamingdienst gleich die ersten beiden Folgen der Serie.
Die restlichen vier Episoden folgen danach wöchentlich, das Finale läuft am Mittwoch, 7. Oktober. Insgesamt umfasst Staffel 1 damit sechs Folgen.
Worum geht es?
Ian Ridley, gespielt von Patrick Brammall, arbeitet als Notrufdisponent. Eines Tages nimmt er den Anruf eines Teenagers entgegen und meint, in dessen Stimme seine Tochter Maggie zu erkennen, die seit elf Jahren als vermisst gilt. Die Serie spielt im australischen Bundesstaat Victoria und mischt Krimi, Drama und Mystery-Elemente.
Regie führt Christian Schwochow, der für seine Arbeit bereits für einen Emmy nominiert wurde. Als Vorlage dient der Roman „The Dispatcher“ von Ryan David Jahn aus dem Jahr 2011, der aktuell nur auf Englisch vorliegt und Amazon bei Amazon erhältlich ist.
Wer spielt mit?
Die Hauptrolle des Ian Ridley übernimmt Patrick Brammall. An seiner Seite spielen Maxine Peake als Jenna Reid, Brendan Cowell als Henry Reid und Daniel Henshall als Donald Reid.
Zahra Newman verkörpert Isabel Pena, genannt Izzy. Newcomerin Chloe Jean Lourdes spielt Sarah Reid, Tobias Muhafidin übernimmt die Rolle von Ridleys Sohn Dean.
Der Trailer
Der Clip zeigt Ridley an seinem Arbeitsplatz in der Notrufzentrale, wie er den zittrigen Anruf entgegennimmt und sofort hellhörig wird. Kurze Rückblenden deuten das Verschwinden seiner Tochter vor über einem Jahrzehnt an, während die Gegenwart zeigt, wie Ridley auf eigene Faust zu ermitteln beginnt.
Die deutsche Synchronisation liefert einen ähnlich klaustrophobischen Ton wie das englische Original, ohne die Atmosphäre der australischen Kleinstadt zu verlieren. Für einen internationalen Vermisstenthriller wie diesen ist eine komplett eingedeutschte Kampagne selbst bei Apple TV keine Selbstverständlichkeit, umso auffälliger wirkt der frühe Fokus auf den deutschen Markt.
Mit nur sechs Folgen bleibt „Last Seen“ deutlich kompakter als viele andere Krimiserien des Streamingdienstes, was dem Stoff eher entgegenkommen dürfte. Vermisstenfälle, die sich über Jahre ziehen, funktionieren erfahrungsgemäß besser als dichte Miniserie denn als endlose Staffelmaschine. Ob der Trailer hält, was er verspricht, zeigt sich spätestens Anfang September, wenn die ersten beiden Folgen gleichzeitig starten.