Acht Gespräche mit Jay-Z: Rick Rubin dreht neue Doku für HBO Max
Rick Rubin dreht mit Jay-Z eine achtteilige Gesprächs-Doku für HBO. Die Reihe Jay-Z in 8 startet Herbst 2026 und ist auf HBO Max zu sehen.
Rick Rubin hat ein Format gefunden, das funktioniert. Vor einigen Jahren setzte er sich mit Paul McCartney zusammen und schuf mit „McCartney 3,2,1“ eine der eindrücklichsten Musik-Dokumentationen der vergangenen Jahre. Jetzt kündigt HBO das nächste Projekt im gleichen Format an. Gesprächspartner ist diesmal Jay-Z, Rapper, Produzent und einer der meistverkauften Musiker der Welt. Die achtteilige Reihe „Jay-Z in 8“ soll im Herbst 2026 Premiere feiern.
Mit Klick auf "Abspielen" werden Daten an YouTube übertragenAcht Folgen über Musik, Texte und Leben
Rubin und Jay-Z reden über Musik, Songtexte, Lebenserfahrungen und den kreativen Prozess. Das ist die Prämisse von „Jay-Z in 8“, und die Schlichtheit dieser Idee ist kein Mangel, sondern Konzept. HBO Documentary Films produziert die achtteilige Reihe, die Premiere soll im Herbst 2026 auf HBO stattfinden.
Das Projekt entstand über mehrere Jahre hinweg. HBO veröffentlichte bereits einen offiziellen Teaser, der den Ton der Gespräche andeutet. Im Teaser ist Jay-Z mit folgendem Gedanken zu hören „Den Schmerz nennst du nicht notwendig, du sagst nicht, dass du ihn brauchst, aber wenn er da ist, nutzt du ihn“. Solche Offenheit ist bei Jay-Z selten. Der Rapper gilt als einer der wenigen großen Hip-Hop-Künstler, der seine Privatsphäre konsequent schützt. Dass Rubin ihn in acht Gesprächen aufschließen konnte, macht den besonderen Reiz des Formats aus.
Alte Bekannte und ein Oscar-Preisträger als EP
Rubin und Jay-Z verbindet eine gemeinsame Geschichte. 2003 produzierte Rubin „99 Problems“ für das Jay-Z-Album „The Black Album“, einen der bekanntesten Tracks seiner Karriere. Über zwei Jahrzehnte später setzen die beiden sich wieder zusammen, diesmal mit vertauschten Rollen. Rubin fragt, Jay-Z antwortet. Die Produktion liegt bei Tetragrammaton, Rubins eigenem Label.
Als Executive Producer sind neben Rubin selbst Shawn Carter, so der bürgerliche Name von Jay-Z, und Daniel Kaluuya dabei. Kaluuya ist vielen aus „Get Out“ bekannt und gewann den Oscar für „Judas and the Black Messiah“. Bei „Jay-Z in 8“ agiert er auf der Produktionsseite. Laila Mattimore und David Rohde übernehmen als Produzenten.
Wo läuft die Doku in Deutschland?
In Deutschland läuft HBO-Content über HBO Max. Die US-Premiere ist für Herbst 2026 geplant. HBO-Max-Abonnenten hierzulande dürften zeitnah Zugang erhalten. Wer „McCartney 3,2,1“ mochte, hat auf ein solches Projekt mit Jay-Z schon lange gewartet.