Netflix verfilmt Icebreaker: Hockey-Romance-Bestseller von Hannah Grace kommt als Serie
Netflix adaptiert den Bestseller „Icebreaker“ von Hannah Grace als Serie. Dreh in Vancouver ab September 2026, Showrunnerinnen Amanda Lasher und Jade Bartlett.
Netflix springt auf einen der heißesten Trends im Streaming gerade auf. Der Streamer hat die Verfilmung von Amazon Hannah Graces Bestseller-Roman „Icebreaker“ als Serie bestellt. Drehstart soll voraussichtlich im September 2026 in Vancouver sein.
Worum geht es in Icebreaker?
Im Mittelpunkt steht Anastasia Allen, eine ehrgeizige Eiskunstläuferin, die alles auf einen Platz im olympischen Team setzt. Alles läuft nach Plan, bis ein Missgeschick dafür sorgt, dass ihr Team und das Hockey-Team um den charismatischen Captain Nate Hawkins dieselbe Eisfläche teilen müssen. Aus gegenseitiger Abneigung wird unausweichliche Anziehung, denn die einzige Sache, die gefährlicher ist als der Wille zum Sieg, ist das Verlangen nacheinander.
Die Romanvorlage stammt von Hannah Grace, erschien 2022 und ist der Auftakt der Maple-Hills-Trilogie, die weiterhin mit „Wildfire“ und „Daydream“ fortgesetzt wird. In den USA verbrachte das Buch satte 70 Wochen an der Spitze der New-York-Times-Bestsellerliste. Eine BookTok-Erfolgsgeschichte, die sich kaum besser für die Leinwand eignen könnte.
Wer steckt hinter der Serie?
Als Showrunnerinnen zeichnen Amanda Lasher und Jade Bartlett verantwortlich. Lasher ist vor allem durch ihre Arbeit an „Gossip Girl“ (2008 bis 2012) und „Riverdale“ bekannt. Bartlett entwickelte die Serienadaption und schrieb das Pilotskript. Zu ihren bisherigen Credits gehören unter anderem die Actionkomödie „Road House“ und der Marvel-Blockbuster „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“.
Produziert wird „Icebreaker“ von Alex Coopers Unwell Productions gemeinsam mit Matt Kaplan und Mina Lefevre. Cooper ist vor allem als Podcasterin bekannt, baut mit Unwell Productions aber seit Längerem ein ernstzunehmendes TV-Portfolio auf.
Bekanntgegeben wurde das Projekt beim Banff World Media Festival. Jinny Howe, bei Netflix zuständig für fiktionale Serien in den USA und Kanada, erklärte dabei, Netflix habe eine lange Geschichte darin, beliebte Liebesromane in globale Hits zu verwandeln. „Icebreaker“ sei das perfekte nächste Kapitel.
Wann kommt die Serie?
Einen konkreten Starttermin gibt es noch nicht. Die Dreharbeiten in Vancouver sind für September 2026 angesetzt, ein Streaming-Start auf Netflix dürfte daher frühestens 2027 realistisch sein. Zum Cast hat Netflix bislang nichts verraten.
„Icebreaker“ reiht sich damit in eine Welle von Hockey-Romance-Adaptionen ein, die das Streaming-Angebot derzeit prägen. Serien wie „Heated Rivalry“ und „Off Campus“ machten das Genre auf dem Bildschirm salonfähig. Mit dem Bestsellerstatus der Vorlage und einem erfahrenen Team hinter der Kamera dürfte Netflix hier auf solides Fundament bauen.