Dutton Ranch Staffel 1: Das Finale bringt einen Todesfall und ein bewusst offenes Ende
Das Staffelfinale von „Dutton Ranch“ bei Paramount+ endet mit einem Todesfall und einem bewusst offenen Showdown. Staffel 2 ist bereits bestätigt.
Die erste Staffel von „Dutton Ranch“ ist durch, und das „Yellowstone“-Spin-off nimmt für seinen Abschluss keine Rücksicht auf zarte Gemüter. Die neunte und letzte Folge lief am Freitag, 3. Juli, bei Paramount+ und trägt den vielsagenden Titel „El Padrino“.
Neun Folgen lang ging es vor allem um Beth Dutton, Rip Wheeler und den Ranch-Alltag, doch das große Finale gehört einer ganz anderen Erzählstrecke. Dort eskaliert plötzlich alles gleichzeitig, mit Schusswechseln, Kartell-Geschäften und Kühen als Drogenkurieren.
Achtung, Spoiler zum Finale
Ab hier wird es konkret. Wer die neunte Folge noch nicht gesehen hat, liest besser später weiter, denn das Finale bringt einen Todesfall in der Jackson-Familie und einen bewusst zweideutigen Schluss. Wir verraten unten, wer betroffen ist und warum die Serie die Antwort trotzdem offenlässt.
Kartell, Kühe und ein Bruderzwist
Im Zentrum steht Beulah Jackson (Annette Bening), Mutter von Rob-Will Jackson (Jai Courtney) und Joaquin Jackson Reyes (Juan Pablo Raba). Beulah entscheidet sich im Finale gegen Joaquin und bestimmt stattdessen Rob-Will zum Nachfolger im Familiengeschäft. Für Joaquin ist das eine offene Kränkung, zumal sein Vater Mariano Reyes (Raoul Max Trujillo) selbst Kartellchef ist und mit Beulah eine lange Geschichte verbindet.
Mariano schmuggelt Fentanyl im Bauch von Kühen über die Grenze, und als sein Sohn bei der Nachfolge übergangen wird, reagiert er knallhart. Er befiehlt Joaquin, den eigenen Bruder zu töten.
Wer stirbt im Finale?
Joaquin fährt daraufhin zu Rob-Wills Haus, und alles deutet darauf hin, dass er seinen Bruder erschießt. Ganz sicher ist das allerdings nicht, denn die Serie beantwortet die Frage „Hat er wirklich abgedrückt?“ bewusst nicht eindeutig.
Vor seinem mutmaßlichen Tod hat Rob-Will noch eine berührende letzte Szene mit seiner Tochter Oreana (Natalie Alyn Lind), einem echten Wildfang, bevor er den Weg in sein Schicksal antritt. Diese Ambivalenz passt zum Grundton von „El Padrino“, das Familienloyalität und Vergeltung bis zum Schluss offenlässt.
Wie geht es mit Staffel 2 weiter?
Eine Fortsetzung steht trotz des offenen Endes längst fest, denn Paramount+ hat „Dutton Ranch“ bereits für eine zweite Staffel verlängert. Showrunner Chad Feehan verlässt die Serie, sein Nachfolger heißt Benjamin Cavell. Einen Starttermin für Staffel 2 gibt es noch nicht.
Sollte Rob-Will das Finale tatsächlich nicht überlebt haben, dürfte das Comeback trotzdem spannend werden, schließlich hat Jai Courtney mit Projekten wie „Blood on the Promontory“ und „Protecting Jared“ bei Netflix ohnehin schon genug zu tun. Bis dahin bleibt nur die Debatte, ob Joaquin wirklich abgedrückt hat, oder ob „Dutton Ranch“ uns hier bewusst an der Nase herumführt.