Doctor on the Edge: Serienfinale erreicht Rekordquote in Korea
„Doctor on the Edge“ mit Lee Jae-wook und Shin Ye-eun beendet seine Staffel mit der besten Quote aller Folgen. Alle Infos zu Quoten und Verfügbarkeit bei Disney+.
„Doctor on the Edge“ ist zu Ende, und ausgerechnet zum Abschied lief es beim ENA-Drama am besten. Die letzte Folge markierte am Dienstag, 7. Juli, die höchste Einschaltquote der gesamten Staffel. „Doctor on the Edge“ mit Lee Jae-wook und Shin Ye-eun verabschiedet sich damit nicht als Nischenprodukt, sondern als echter Quotenerfolg.
Rekordquote zum Serienfinale
Laut Nielsen Korea kam die Abschlussfolge landesweit auf durchschnittlich 5,9 Prozent Zuschauerquote. Das ist ein Plus von einem vollen Prozentpunkt gegenüber der vorangegangenen Episode und zugleich der beste Wert, den die Serie in ihren zwölf Folgen je erzielte.
Für ein Comedy-Drama auf einem kleineren Sender wie ENA ist das ein bemerkenswerter Ausklang. Viele Serien verlieren zum Ende hin eher an Zugkraft, hier war es genau umgekehrt.
Verfügbarkeit in Deutschland
Wer die Serie hierzulande verpasst hat, kann trotzdem noch einsteigen. Disney+ zeigte „Doctor on the Edge“ seit Montag, 1. Juni, zeitgleich mit der koreanischen TV-Ausstrahlung. Alle zwölf Episoden stehen dort inzwischen komplett bereit.
Lee Jae-wook spielt den eitlen Schönheitschirurgen, den es auf die raue Insel Pyeondong-do verschlägt. Shin Ye-eun gibt die Krankenschwester mit einem Geheimnis, das die beiden über die Staffel hinweg zusammenschweißt.
Konkurrenz strauchelt zur gleichen Zeit
Während „Doctor on the Edge“ seinen Höhepunkt feierte, lief es für die Konkurrenz deutlich schlechter. tvNs neue Romanze „Bis morgen bei der Arbeit!“ mit Seo In-guk und Park Ji-hyun rutschte im selben Zeitraum auf durchschnittlich 4,3 Prozent, ein neues Tief für die noch laufende Serie.
Zwei koreanische Serien, zwei gegensätzliche Trends am selben Fernsehabend. So unterschiedlich kann das Quotenrennen ausfallen.
Was von Doctor on the Edge bleibt
Für Lee Jae-wook und Shin Ye-eun, die sich nach früheren Projekten wie „Last Summer“ und „A Hundred Memories“ hier wiedertrafen, ist das Finale ein versöhnlicher Schlusspunkt. Die Mischung aus Klinikalltag, Inselidylle und leichtem Slapstick ging offenbar bis zur letzten Minute auf.