Metal-Band Demon Hunter verklagt Netflix wegen KPop Demon Hunters
Die Metal-Band Demon Hunter verklagt Netflix und AEG Presents wegen Markenrechtsverletzung durch KPop Demon Hunters und die geplante Konzerttournee.
Die US-Band Demon Hunter zieht gegen Netflix vor Gericht. Ihre Muttergesellschaft Hyde Lane reichte am Dienstag Klage gegen den Streamingdienst und den Konzertveranstalter AEG Presents ein, der Vorwurf lautet Markenrechtsverletzung und Verwechslungsgefahr bei Verbrauchern. Auslöser ist der Titel von „KPop Demon Hunters“, Netflix meistgesehenem Film aller Zeiten mit 325 Millionen Aufrufen.
Die 2000 in Seattle von den Brüdern Don und Ryan Clark gegründete Christian-Metal-Band hält die Wortmarke „Demon Hunter“ bereits seit 2014 für Live-Auftritte, seit 2022 laufen zudem Anmeldungen für Musik und Merchandise. Laut Klage sorgen der Filmtitel und eine davon inspirierte Welttournee für Verwirrung darüber, ob eine Verbindung zur Band besteht.
Für das Franchise selbst läuft es unterdessen glänzend, ein zweiter Teil ist bereits offiziell bestätigt.
Welttournee ohne Termine angekündigt
Netflix und AEG Presents kündigten die Konzertreihe im Mai an, Städte, Termine und Ticketverkauf stehen noch aus. Die Show soll Musik und Figuren des Films auf die Bühne bringen, passend zum ersten Jahrestag des Kinoerfolgs. „KPop Demon Hunters“ gewann zudem die Oscars für den besten Animationsfilm und den besten Song.