7 vs. Wild: Wildcard-Sieger Jang zieht als Teilnehmer 7 in Staffel 6 ein
Die Wildcard Competition von 7 vs. Wild ist entschieden. Jang aus Luxemburg gewinnt und zieht als siebter Teilnehmer in Staffel 6 ein, die im Herbst 2026 startet.
Die Wildcard Competition von „7 vs. Wild“ ist Geschichte, und einen Sieger gibt es auch schon länger, als viele Fans ahnten. Der Luxemburger Handwerker Jang Ludwig hat sich gegen 29 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durchgesetzt.
Damit sichert er sich den letzten freien Platz für die sechste Hauptstaffel im Herbst 2026. Anders als bei früheren Ausgaben lief die Auswahl diesmal über ein mehrstufiges Turnier statt über eine reine Bewerbungsrunde, moderiert erstmals von einer international bekannten Survival-Größe.
Wer hat die Wildcard Competition gewonnen?
Im Finale bestritten die letzten vier Kandidaten, Jang, Luis, Ecilio und Samuel, auf der panamaischen Isla San José eine Floß-Challenge über einen Fluss. Jang selbst fasste die Entscheidung im Nachhinein knapp zusammen, „Luis wurde disqualifiziert und dadurch habe ich gewonnen“.
Ecilio, der unter dem Namen „Der Naturbruuder“ bekannt ist, schickte den optisch spektakulärsten Ponton ins Wasser, kam damit aber kaum voran. Er schrieb später selbst, er habe die letzten Stunden mit den anderen Teilnehmern bewusst genossen, statt auf ein schnelleres Floß zu setzen.
Jang fing zudem als Einziger einen Fisch und galt über die gesamte Staffel als konstanteste Leistung im Feld.
Der 35 Jahre alte selbstständige Handwerker aus Luxemburg verfolgt die Show nach eigener Aussage seit der ersten Staffel und bewarb sich im Februar. Nur drei Wochen nach der Zusage ging es bereits in den Wald.
Von seinem Sieg wusste er schon seit März, durfte es aber zwei Monate lang niemandem erzählen, nicht einmal der eigenen Familie.
Wie lief die Wildcard Competition ab?
30 von der Community ausgewählte Kandidatinnen und Kandidaten starteten am Naren-See in Schweden, demselben Ort, an dem 2021 die erste Staffel gedreht wurde. Bei Temperaturen um minus ein Grad schieden nach jeder Challenge die schwächsten Teilnehmer aus.
Die letzten sieben flogen anschließend nach Panama, an den Drehort der zweiten Staffel. Dort warteten bei 35 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit die entscheidenden Prüfungen.
Die sieben Episoden liefen zwischen Freitag, 29. Mai, und Freitag, 12. Juni, auf Amazon Prime Video, kostenlos auch ohne Abo.
Die ersten drei Folgen erschienen direkt im Paket, danach ging es wöchentlich weiter.
Jeweils 24 Stunden nach dem Prime-Release stellte der offizielle YouTube-Kanal ein 15-minütiges Best-of online, dazu kamen vier exklusive Behind-the-Scenes-Folgen. Das Format reagierte damit auf den Unmut vieler Fans über das Reaction-Verbot nach der dritten Staffel.
Wer moderiert die Wildcard Competition?
Erstmals in der Geschichte von „7 vs. Wild“ übernahm mit Ed Stafford eine international bekannte Survival-Persönlichkeit die Host-Rolle. Der Brite legte als erster Mensch die gesamte Länge des Amazonas zu Fuß zurück.
Er entwickelte die Panama-Challenges gemeinsam mit dem Produktionsteam, angelehnt an die Ereignisse aus Staffel 2. An seiner Seite stand Jens Knossalla, besser bekannt als Knossi, der als sogenannter Panama Spirit Botschafter zurückkehrte.
Knossi war selbst Kandidat in Staffel 2 und 3 und feuerte die erschöpften Teilnehmer diesmal vom Boot aus an.
Wie geht es mit Staffel 6 weiter?
Jang zieht als siebter und letzter Teilnehmer in die Hauptstaffel ein, deren Drehort weiterhin geheim bleibt. Einen Hinweis lieferte er im Interview aber schon, kalt werde es dort wohl eher nicht.
Amazon Prime Video plant den Start voraussichtlich für Ende Oktober 2026. Das 2021 von Fritz Meinecke gegründete Format zählt inzwischen über 380 Millionen YouTube-Aufrufe über fünf Staffeln.
Damit gehört „7 vs. Wild“ zu den größten deutschsprachigen Survival-Erfolgen der Plattform. Produziert wird die Show weiterhin von CaliVision Network.