Superman führt die Nominierungen der Critics Choice Super Awards an

Die Critics Choice Super Awards 2026 küren die besten Genre-Filme und Serien. „Superman“ führt mit sechs Nominierungen, „The Boys“ dominiert bei den Serien.

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James Gunns Comicverfilmung „Superman“ geht mit sechs Nominierungen als klarer Favorit in die sechste Ausgabe der Critics Choice Super Awards. Die Kritikervereinigung Critics Choice Association kürt damit ausschließlich Genre-Stoffe aus Superhelden-, Science-Fiction-, Horror- und Actionfilmen, getrennt nach Kino und Serie. Herausgekommen ist eine Liste, die zeigt, wie breit das Genre-Feld dieses Jahr aufgestellt ist.

Superman dominiert die Filmkategorien

„Superman“ holt unter anderem eine Nominierung als bester Superheldenfilm. Gleich drei Darsteller des Ensembles kämpfen um die Auszeichnung als bester Hauptdarsteller in dieser Kategorie, David Corenswet, Edi Gathegi und Nicholas Hoult. Hoult ist zusätzlich als bester Bösewicht nominiert, während Rachel Brosnahan als beste Hauptdarstellerin ins Rennen geht.

Bei den Actionfilmen sorgt vor allem „The Naked Gun“ für eine Überraschung, denn das Reboot bringt Pamela Anderson eine Nominierung als beste Hauptdarstellerin ein. Im Bereich Science-Fiction und Fantasy punktet „Project Hail Mary“ mit vier Nominierungen, darunter für Ryan Gosling und Sandra Hüller. Auch „Bugonia“ von Yorgos Lanthimos schafft es mit Emma Stone und Jesse Plemons in die Wertung.

The Boys ist die erfolgreichste Serie

Auf der Serienseite führt die letzte Staffel von „The Boys“ mit fünf Nominierungen, darunter als beste Superheldenserie. Antony Starr ist gleich doppelt vertreten, als bester Hauptdarsteller und als bester Bösewicht. Seine Co-Stars Valorie Curry und Colby Minifie erhalten je eine Nominierung als beste Hauptdarstellerin.

Bei den übrigen Serien ziehen „Fallout“, „House of the Dragon“ und „Paradise“ mit je vier Nominierungen nach. Yahya Abdul-Mateen II darf sich über eine Nominierung für „Wonder Man“ freuen, nachdem er zuvor bereits überraschend für den Emmy im Gespräch war.

Auch Nicolas Cage für „Spider-Noir“, Colin Farrell für „Sugar“, Rhea Seehorn für „Pluribus“, Rebecca Ferguson für „Silo“ und Holly Hunter für „Star Trek: Starfleet Academy“ stehen auf der Liste.

Horrorfilme im Rampenlicht

Bei den Horrorfilmen liegen „Obsession“ und „Weapons“ mit je vier Nominierungen vorn. Amy Madigan ist für „Weapons“ gleich zweimal dabei, als beste Hauptdarstellerin und als beste Bösewichtin, und wiederholt damit ihren Erfolg von den diesjährigen Oscars.

In derselben Kategorie treten zudem Jessie Buckley für „The Bride!“, Alison Brie für „Together“, Rachel McAdams für „Send Help“ und Renate Reinsve für „Backrooms“ an.

Ein Sonderfall ist Milly Alcock. Ihre Nominierung für „Supergirl“ kommt trotz schwacher Kinozahlen und durchwachsener Kritiken zustande, offenbar zählt bei den Super Awards vor allem die Fanbasis.

Wann werden die Gewinner bekannt gegeben?

Die Critics Choice Association verkündet die Gewinner per Pressemitteilung am Donnerstag, 6. August. Eine klassische Gala-Übertragung ist für die Super Awards nicht vorgesehen, die Ergebnisse laufen ausschließlich schriftlich. Bis dahin bleibt vor allem spannend, ob sich „Superman“ gegen die vier Filme mit je vier Nominierungen durchsetzen kann.