Highlight-Gruppe rutscht tiefer in die roten Zahlen
Die Constantin-Film-Mutter Highlight-Gruppe verbucht im ersten Halbjahr 2026 fast 19 Prozent weniger Umsatz und schreibt weiter rote Zahlen. Die Schuldenlast wächst.
Die Schweizer Highlight-Gruppe hat ihre Zahlen fürs erste Halbjahr 2026 vorgelegt, und die geben keinen Anlass zur Entwarnung. Der Konzern, zu dem Constantin Film und Sport1 gehören, setzte in den ersten sechs Monaten 127,4 Millionen Schweizer Franken um. Das sind rund 29 Millionen Franken oder 18,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Beide Konzernsäulen schwächelten gleichzeitig. Im Bereich Sport und Event, zu dem neben Sport1 auch der Rechtevermarkter Team Marketing zählt, brach der Umsatz um 28,3 Prozent auf 39,7 Millionen Franken ein. Im Filmsegment mit Constantin Film und Constantin Entertainment sackte der Umsatz um 13,3 Prozent auf 87,7 Millionen Franken ab.
Konzernergebnis bleibt bei minus 17,6 Millionen Franken
Der Sportbereich reduzierte seinen Fehlbetrag dank Kostensenkungen deutlich von minus 20,9 auf minus 4,3 Millionen Franken. Das Filmsegment machte hingegen mit minus 6,5 Millionen Franken sogar größere Verluste als im Vorjahr. Unter dem Strich stand ein Konzernergebnis von minus 17,6 Millionen Franken, nach minus 30,9 Millionen Franken im Vorjahreszeitraum.
Das Eigenkapital ist mit minus 20,6 Millionen Franken klar negativ, die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten liegen bei 190,6 Millionen Franken. Ende November wird eine Verbindlichkeit von 74,5 Millionen Franken gegenüber einem Bankenkonsortium fällig, zur Finanzierung hat sich das Unternehmen bislang nicht geäußert.