A Nightmare on Elm Street: Paramount plant neuen Kinofilm mit Freddy Krueger
Paramount sichert sich die Rechte an A Nightmare on Elm Street und plant einen neuen Kinofilm. Wes Cravens Familie produziert mit, ein Starttermin steht noch nicht fest.
Fast 42 Jahre nach seinem ersten Leinwand-Auftritt darf Freddy Krueger noch einmal ran. „A Nightmare on Elm Street“ bekommt einen neuen Kinofilm, das hat Paramount jetzt offiziell gemacht. Wirklich tot war der Albtraum-Dämon aus der Elm Street eben doch nie ganz.
Neuer Anlauf bei Paramount
Das Studio hat sich die Rechte an der Reihe vom Nachlass des verstorbenen Erfinders Wes Craven gesichert. Herausbringen will Paramount den Film über sein neues Genre-Label Paramount Primal.
Als ausführende Produzenten steigen Cravens Witwe Iya Labunka und Sohn Jonathan Craven ein. Dazu kommen die Paramount-Primal-Chefs J.D. Lifshitz und Raphael Margules sowie Marc Toberoff.
Lifshitz und Margules haben zuletzt die Genre-Hits „Weapons“, „Barbarian“ und „Companion“ produziert. Ihre Beteiligung weckt also durchaus Vorschusslorbeeren.
Wie die Rechte zu Craven zurückwanderten
Ursprünglich brachte New Line Cinema die Reihe in die Kinos, das Studio gehört inzwischen zu Warner Bros. Paramount plant zwar in absehbarer Zeit eine Fusion mit Warner Bros., für den neuen Film spielt das aber keine Rolle.
Cravens Nachlass hatte sich die Rechte am ersten Film bereits 2019 zurückgeholt. Möglich macht das ein US-Gesetz, nach dem Urheber ihre Werke nach 35 Jahren zurückfordern dürfen.
Die Geschichte hinter Freddy Krueger
Wes Craven entwickelte den Stoff, nachdem er von mysteriösen Todesfällen unter Hmong-Flüchtlingen gelesen hatte. Im Zentrum steht „Springwood“, eine Kleinstadt in Illinois, deren Teenager von einer Serie albtraumhafter Todesfälle heimgesucht werden.
Nancy Thompson (Heather Langenkamp) und ihre Freunde Glen (Johnny Depp) und Tina (Amanda Wyss) merken irgendwann, dass sie alle von derselben Gestalt träumen, einem entstellten Mann mit Rasierklingen an den Fingern.
Dahinter steckt Freddy Krueger (Robert Englund), ein Hausmeister und mutmaßlicher Kindermörder, der einst wegen eines Verfahrensfehlers freikam und daraufhin von einem wütenden Mob bei lebendigem Leib verbrannt wurde. Aus dem Jenseits rächt er sich seither an den Kindern seiner Peiniger, indem er sie in ihren Träumen tötet.
Der Film wurde 1984 zum Riesenerfolg und legte den finanziellen Grundstein für New Line als unabhängiges Studio. Zahlreiche Fortsetzungen folgten, mit unterschiedlich starker Beteiligung Cravens.
Robert Englund spielte die Figur zuletzt in „Freddy vs. Jason“, danach zog er sich aus der Rolle zurück. Ein Reboot von 2010 mit Jackie Earle Haley als Krueger erhielt enttäuschende Kritiken, seither führte der Albtraum-Dämon eher ein Schattendasein.
Was als Nächstes ansteht
Zu Drehbuch, Besetzung oder einem Starttermin äußert sich Paramount bislang nicht. Auch offen ist, ob der neue Film die Originalgeschichte neu erzählt oder die bestehende Mythologie fortführt. Fest steht nur, dass sich mit Freddy Krueger ein Horror-Schwergewicht zurückmeldet, das viele längst abgeschrieben hatten.