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The Hunt for Gollum: Teaser zeigt Andy Serkis als Gollum, KI-Pläne sorgen für Wirbel

Andy Serkis verkündet den Drehstart von „The Hunt for Gollum“ mit einem Teaser und äußert sich zum KI-Einsatz bei der Verjüngung bekannter Mittelerde-Gesichter.

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Ein Aufstehen vom Regiestuhl, ein Wimpernschlag, und schon hockt Andy Serkis wieder wie eine Kreatur aus dem Anderswo vor der Kamera. Mit einem gut einminütigen Video hat der Schauspieler und Regisseur den offiziellen Produktionsstart von „Der Herr der Ringe: The Hunt for Gollum“ verkündet, und bei der vertrauten Isengard-Melodie im Hintergrund dürfte bei vielen Fans Gänsehaut aufgekommen sein.

Der Teaser zum Dreh-Start

Der Clip zeigt Serkis im Motion-Capture-Anzug, wie er von seinem Regiestuhl aufsteht, vor die Kameras tritt und binnen Sekunden in die ikonische Gollum-Pose wechselt. Mit der bekannten Kreatur-Stimme ruft er „Und... Action!“.

Danach erfolgt ein Umschnitt zu den Drehorten in Neuseelands Wildnis. Warner Bros. veröffentlichte das Video zum Auftakt der Dreharbeiten.

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Auffällig ist, wie sehr Serkis auf klassisches Filmemachen setzt. Trotz aller moderner Technik will er mit echten Drehorten, Kulissen, Prothesen und Miniaturen optisch an Peter Jacksons Original-Trilogie anknüpfen. Der Dreh läuft komplett in Neuseeland, teils an vertrauten Schauplätzen, teils an neu gesichteten Locations.

Woher die KI-Aufregung kommt

Kurz nach dem Teaser sorgte ein anderes Detail für deutlich mehr Diskussion. Im Gespräch mit dem Branchenmagazin Variety bestätigte Serkis, dass einige Figuren digital verjüngt werden und maschinelles Lernen Teil dieses Prozesses ist.

Auf die direkte Frage nach dem KI-Einsatz antwortete er zurückhaltend, „im Moment nicht, abgesehen von etwas Verjüngung, einige der Figuren werden ein wenig verjüngt, und maschinelles Lernen ist ein Teil dieses Prozesses“.

Angesichts der aufgeheizten KI-Debatte in Hollywood reichte das im Netz für einen kleinen Entrüstungssturm. Schaut man genauer hin, bleibt von der Aufregung allerdings wenig übrig. Serkis kündigte keinen umfassenden KI-Einsatz an, sondern beschrieb einen längst etablierten VFX-Vorgang.

Digitale Verjüngung per maschinellem Lernen kommt in der Branche schon seit Jahren zum Einsatz, um Gesichtszüge präzise zu erfassen, ohne dass Schauspieler ersetzt werden. Rund 25 Jahre nach den Dreharbeiten zur Original-Trilogie sind solche Eingriffe bei einigen Rückkehrern schlicht notwendig.

Cast und Handlung von The Hunt for Gollum

Serkis kehrt als Sméagol beziehungsweise Gollum zurück und führt bei einem Kinofilm der Reihe erstmals selbst Regie. Neben ihm sind Ian McKellen als Gandalf, Elijah Wood als Frodo und Lee Pace als Thranduil wieder dabei.

Jamie Dornan übernimmt die Rolle des Aragorn von Viggo Mortensen, Anya Taylor-Joy spielt die neue Elbin-Figur Seren, Leo Woodall verkörpert die Figur Halvard. Kate Winslet übernimmt die Rolle der Marigol, laut Gerüchten Sméagols Mutter.

Hinter der Kamera produzieren Peter Jackson, Fran Walsh und Philippa Boyens, das Trio hinter der Original-Trilogie und den Hobbit-Filmen.

Die Handlung setzt größtenteils zwischen der „Der Hobbit“-Trilogie und „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ an. Gandalf beauftragt Aragorn darin, die Kreatur Gollum aufzuspüren, bevor sie Saurons Diener in die Hände bekommen, ein Auftrag aus J.R.R. Tolkiens Vorlage.

Wann startet The Hunt for Gollum im Kino

In den deutschen Kinos soll „Der Herr der Ringe: The Hunt for Gollum“ am Donnerstag, 16. Dezember 2027 anlaufen. Bis dahin bleibt reichlich Zeit für weitere Trailer, und vermutlich auch für die nächste kleine KI-Debatte.