Das gewisse Etwas
Mit Klick auf "Abspielen" werden Daten an YouTube übertragenNach einem Juwelenraub sind Alex und sein Vater Karlo auf der Flucht vor der Polizei. Auf der Suche nach einem Versteck treffen sie auf eine Gruppe junger Erwachsener mit Beeinträchtigung, die gemeinsam mit ihren Betreuenden zu einem Sommerurlaub aufbricht. Alex und Karlo schließen sich der Reise an und geben sich als der fehlende Mitreisende Otto und dessen Betreuer aus. Ihre Tarnung verschafft ihnen zunächst den erhofften Schutz, bringt sie jedoch in eine Gemeinschaft, deren Alltag ihnen völlig fremd ist.
Alex muss seine Rolle glaubwürdig ausfüllen und zugleich verhindern, dass die anderen Reisenden seine wahre Identität erkennen. Karlo versucht währenddessen, die Flucht zu organisieren und die Folgen des Raubes unter Kontrolle zu halten. Die Begegnungen mit den Teilnehmenden und den Betreuenden stellen ihre eingeübte Zusammenarbeit zunehmend auf die Probe. Aus dem zweckmäßigen Versteck wird eine gemeinsame Reise, auf der gegenseitiges Vertrauen, Verantwortung und persönliche Grenzen eine immer größere Bedeutung erhalten.
Der Film verbindet eine Verfolgungsgeschichte mit den Motiven einer sommerlichen Reisekomödie. Situationskomik entsteht vor allem aus den falschen Identitäten der beiden Ganoven und aus ihrem Versuch, sich in der Gruppe unauffällig zu verhalten. Zugleich richtet die Handlung den Blick auf unterschiedliche Lebenswirklichkeiten und auf die Frage, wie Nähe zwischen Menschen entsteht. Die Inszenierung wechselt dabei zwischen komischen Verwicklungen, emotionalen Begegnungen und den Spannungsmomenten der fortgesetzten Flucht.
Regie führte Marc Rothemund nach einem Drehbuch von Murmel Clausen. In den Hauptrollen spielen Max von der Groeben als Alex, Florian Lukas als Karlo und Mala Emde als eine der Betreuenden. Zum Ensemble gehören außerdem Jasmin Schwiers, Lorenzo Germeno, Frangiskos Kakoulakis und Antonia Riet. Die deutsche Constantin Film Produktion basiert auf der französischen Komödie „Un p’tit truc en plus“, die in Deutschland unter dem Titel „Was ist schon normal?“ veröffentlicht wurde. Der Kinostart erfolgt am 3. September 2026.